Buch, Deutsch, Band 21. / 23. Jahrgang, 304 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm
Archivalische Quellen zu Aus- und Weiterbildung
Buch, Deutsch, Band 21. / 23. Jahrgang, 304 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm
Reihe: Sichtungen. Archiv · Bibliothek · Kulturwissenschaft
ISBN: 978-3-8353-6207-9
Verlag: Wallstein Verlag GmbH
Aus- und Weiterbildung eröffnet Chancen, markiert Grenzen und strukturiert Lebens- -wege. Einblicke in das Thema werden durch Archivquellen aus schriftstellerischem und künstlerischem Kontext ermöglicht.
Aus- und Weiterbildung spielt eine zentrale Rolle in nahezu jeder Biografie: Seinen »alten, unerfüllbaren Wunschtraum«, Student zu sein, beschwört der gelernte Motorradmechaniker und angehende Schriftsteller Walter Kappacher in seinem Tagebuch. Friederike Mayröcker ist ursprünglich Lehrerin. Heimito von Doderer holt als über 50-Jähriger eine Ausbildung nach. Ceija Stojka erarbeitet sich ihren Status als Künstlerin und Schriftstellerin autodidaktisch. Ähnlich komplex und mitunter verschlungen sind die Bildungswege von Autor*innen und Künstler*innen wie Friedrich Cerha, Olga Cordes, Ruth Klüger, Brigitte Reimann oder Marie-Luise Scherer.
In diesem Band der Reihe »Sichtungen«, herausgegeben vom Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek und der Wienbibliothek im Rathaus, wird das Thema anhand von Fundstücken aus (Kultur-)Archiven aus dem 19. bis ins 21. Jahrhundert beleuchtet. Im Fokus stehen Zeugnisse und Ausweise, Schulhefte und -aufsätze, Tagebücher und Korrespondenzen und nicht zuletzt die literarische Auseinandersetzung in Roman, Hörspiel und Reisebericht. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Werdegang von Frauen und ihrem Ringen um Teilhabe.
Schriftstellerische und künstlerische Originalbeiträge stammen von Sabine Gruber, Nicolas Mahler, Frieda Paris und Gerhard Ruiss.




