Niederdeutsch in Forschung und Sprachpflege. Festschrift für Ursula Föllner und Saskia Luther
Buch, Deutsch, 124 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 245 mm
ISBN: 978-3-96311-906-4
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Wenn von der deutschen Sprache die Rede ist, dann ist in der Regel wie selbstverständlich das Hochdeutsche gemeint. Das Niederdeutsche wird demgegenüber oft nur als exotischer Sonderfall wahrgenommen. Dabei sind es eher historische Zufälle, die das Niederdeutsche zu dieser ‚anderen‘ Sprache gemacht haben.
Der Band versammelt Analysen und Essays zu Aspekten der Erforschung und Pflege des Niederdeutschen, die diesen wichtigen Bereich innerer Mehrsprachigkeit von verschiedenen Seiten beleuchten. Mit ihm würdigen die Beiträgerinnen und Beiträger nicht zuletzt die beiden Magdeburger Linguistinnen Ursula Föllner und Saskia Luther für ihre in Jahrzehnten erworbenen Verdienste auf diesem Feld.
Zielgruppe
Dieses Buch richtet sich an Sprachwissenschaftler, Germanisten und Dialektforscher, die sich mit der Vielfalt der deutschen Sprache und insbesondere mit dem Niederdeutschen beschäftigen. Es ist auch für Lehrer, Studierende und Sprachinteressierte von Interesse, die mehr über die historische und aktuelle Bedeutung des Niederdeutschen erfahren möchten. Darüber hinaus bietet es wertvolle Einblicke für Kulturhistoriker und Personen, die sich mit regionaler Sprachpflege und Minderheitensprachen auseinandersetzen.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Alicia Gauter, Kersten Sven Roth, Christian Sadel: Vorwort…5
Armin Burkhardt: Grußwort vom Ex-Chef…11
Dieter Stellmacher; Kann man Sprache, das Ostfälische zum Beispiel, pflegen?…14
Christiane Ehlers: 25 Johr Spraakpolitik för Platt – Anholen deit kriegen…21
Jörn Weinert: Zur Freiheit eines Sprachinteressierten…29
Birte Arendt: Digitål sinnig sien up Platt – Lernpotenzial niederdeutscher Achtsamkeitspodcasts…41
Robert Langhanke: Die Vermittlung regionaler Sprachen im Übergang von ursprünglicher Sprachlichkeit zu geregelter Künstlichkeit…55
Norbert Kössinger: … et diligenter legit. Luther und das Altsächsische?…78
Andreas Bieberstedt: Niegenbramborg, Nigenbramborg, Niegen-Bramborch oder doch Nienbrann’burch? Niederdeutsche Ortsbezeichnungen in Mecklenburg-Vorpommern und Aspekte ihrer linguistischen Bestimmung…91
Ulrich Wenner: Wär vill frägt, krit vill Antwort’n. Sprichwörter im Mittelelbischen Wörterbuch…110
Kersten Sven Roth: Am Rand…132
Christian Sadel: Meine Sprache hat keine Heimat…144
Tabula Gratulatoria…156




