Buch, Deutsch, 292 Seiten, Leinen, Format (B × H): 161 mm x 243 mm, Gewicht: 588 g
Eine Studie zu Art. 7 Abs. 1 lit. d) MAR
Buch, Deutsch, 292 Seiten, Leinen, Format (B × H): 161 mm x 243 mm, Gewicht: 588 g
Reihe: Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht
ISBN: 978-3-16-170592-2
Verlag: Mohr Siebeck
Für das europäische Marktmissbrauchsrecht ist der Begriff der Insiderinformation gem. Art. 7 MAR zentral. Neben den prominenten Wertinformationen stellen die sog. Handelsinformationen einen eigenständigen Anwendungsfall dar. Handelsinformationen und ihre Merkmale spielen in der juristischen Auseinandersetzung indes trotz ihrer weitreichenden ökonomischen Dimension eine vergleichsweise geringe Rolle. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum einen scheinen die gesetzlich normierten Merkmale einander sehr ähnlich. Darüber hinaus wird Art. 7 Abs. 1 lit. d) MAR überwiegend als ein Regelbeispiel begriffen. Im Übrigen ist der Ursprung des Arbitragepotentials von Handelsinformationen rechtlich schwerer zu fassen als der von Wertinformationen. Schließlich sind die vermeintlichen Techniken, die geeignet sind Handelsinformationen auszubeuten, der breiten Kapitalmarktöffentlichkeit weitgehend unbekannt. Thomas Gauweiler leistet einen Beitrag zur Subsumtionsfähigkeit des (Rechts-)Begriffs der Handelsinformation, indem er diesen rechtsökonomisch in die komplexe Kapitalmarktlandschaft einordnet.
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Weitere Infos & Material
Einführung
A. Einleitung
B. Gang der Untersuchung
Kapitel 1 Strukturelemente europäischer Kapitalmärkte - Regulierung zwischen fiktiver Effizienz und realer Ineffizienz
A. Aspekte der Marktmikrostruktur
B. Funktionsfähigkeit der Märkte und ihre Kriterien
Kapitel 2 Von Wert- zu Handelsinformationen - Eine bestandsaufnehmende Zusammenschau der Voraussetzungen
A. Gleichlauf der Voraussetzungen nach Art. 7 Abs. 1 lit. a) und d) MAR
B. Das differenzierende Kriterium der Kurserheblichkeit: Zwischen Fundamentalwertrelevanz und -irrelevanz
C. Anwendbarkeit der Rechtsfolgenvorschriften
D. Erste Ableitungen aus der Bestandsaufnahme
E. Zwischenergebnis
Kapitel 3 Fundamentalwertanalyse des verständigen Anlegers
A. Normzweckadäquate Modellwahl
B. Die wertbildenden Faktoren in der Modellwelt des MAR-Verordnungsgebers
C. Zusammenführung und Einordnung der Erkenntnisse
D. Zwischenergebnis
Kapitel 4 Kontrastierung der Handelsinformation
A. Analyse der Erscheinungsformen
B. Fortentwicklung der Kursrelevanzprüfung im Rahmen von Art. 7 Abs. 1 lit. d) MAR
C. Ableitung der maßgeblichen (Handels-)Informationsgegenstände
D. Hybride Informationen
E. Fazit
Kapitel 5 Konsequenzen für Insider im Umgang mit Handelsinformationen
A. Unbegrenzter Täterkreis und anknüpfende Vermutungsregeln
B. Offenlegungsverbot
C. Handelsverbot
D. Empfehlungs- und Verleitungsverbot
E. Verbot der Nutzung von Empfehlungen und Verleitungen
F. Zusammenfassung
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
Einführung
A. Einleitung
B. Gang der Untersuchung
Kapitel 1 Strukturelemente europäischer Kapitalmärkte - Regulierung zwischen fiktiver Effizienz und realer Ineffizienz
A. Aspekte der Marktmikrostruktur
B. Funktionsfähigkeit der Märkte und ihre Kriterien
Kapitel 2 Von Wert- zu Handelsinformationen - Eine bestandsaufnehmende Zusammenschau der Voraussetzungen
A. Gleichlauf der Voraussetzungen nach Art. 7 Abs. 1 lit. a) und d) MAR
B. Das differenzierende Kriterium der Kurserheblichkeit: Zwischen Fundamentalwertrelevanz und -irrelevanz
C. Anwendbarkeit der Rechtsfolgenvorschriften
D. Erste Ableitungen aus der Bestandsaufnahme
E. Zwischenergebnis
Kapitel 3 Fundamentalwertanalyse des verständigen Anlegers
A. Normzweckadäquate Modellwahl
B. Die wertbildenden Faktoren in der Modellwelt des MAR-Verordnungsgebers
C. Zusammenführung und Einordnung der Erkenntnisse
D. Zwischenergebnis
Kapitel 4 Kontrastierung der Handelsinformation
A. Analyse der Erscheinungsformen
B. Fortentwicklung der Kursrelevanzprüfung im Rahmen von Art. 7 Abs. 1 lit. d) MAR
C. Ableitung der maßgeblichen (Handels-)Informationsgegenstände
D. Hybride Informationen
E. Fazit
Kapitel 5 Konsequenzen für Insider im Umgang mit Handelsinformationen
A. Unbegrenzter Täterkreis und anknüpfende Vermutungsregeln
B. Offenlegungsverbot
C. Handelsverbot
D. Empfehlungs- und Verleitungsverbot
E. Verbot der Nutzung von Empfehlungen und Verleitungen
F. Zusammenfassung
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse




