Gehrisch / Pop | Die Zunge ist ein Blindenführer | Buch | 978-3-86356-424-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 197, 104 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 200 mm, Gewicht: 196 g

Reihe: Lyrik

Gehrisch / Pop

Die Zunge ist ein Blindenführer

Gedichte
Erscheinungsjahr 2025
ISBN: 978-3-86356-424-7
Verlag: Pop, Traian

Gedichte

Buch, Deutsch, Band 197, 104 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 200 mm, Gewicht: 196 g

Reihe: Lyrik

ISBN: 978-3-86356-424-7
Verlag: Pop, Traian


In seinem neuen Gedichtzyklus verfolgt Peter Gehrisch das Mysterium der psychischen Aura. Dabei ist er ganz Schüler von Platon, der in seinem Höhlengleichnis die Wahrnehmung der vorhandenen Welt ab ovo in Frage stellt. In seiner berühmten Parabel spricht der Grieche von einer kleinen Mauer, „wie sie die Gaukler vor dem Publikum haben, über die sie ihre Wunder zeigen.“ Das, was der Mensch jenseits der wirklichen Welt wahrnimmt, lässt viele Fehlentscheidungen zu. Folglich sind seine Versuche trotz Forschung und Lehre immer nur hypothetisch zu begreifen. Seine poetischen Bilder verbindet Gehrisch mit seinem eigenen Erleben, dessen Ausgangspunkt seine in Phosphor und Feuer versunkene Stadt Dresden ist, und setzt Absurdität und Groteske gegen die Erfahrung einer zerbrechlichen Welt.

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Weitere Infos & Material


Gehrisch, Peter
Peter Gehrisch, geb. 1942 in Dresden. Studium für die gymnasiale Oberstufe im Fach Deutsche Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule, Leipzig. Ethikstudium an der Technischen Universität Dresden. Arbeit als Lehrer u.a. an der Volkshochschule und im Abendgymnasium Dresden. Publikationen: essayistische Beiträge, Rezensionen, Gedichte in Zeitungen, Zeitschriften, Katalogen und Anthologien. Sein erster Band, »Dresden. Flug in die Vergangenheit« (gemeinsam mit Christian Borchert), erschien 1993 in Dresden / Basel. Zahlreiche Buchpublikationen, darunter »Hans-Theodors Karneval oder Das Federnorakel«, Roman, Leipzig 2006. »Ich: Zungenaristokrat«, Gedichte, serb./dt., Smederevo (SRB) 2014; »Az én fénytudományom parázsló gyuruje« (»Der glimmende Ring meiner Lichtwissenschaft«), Gedichte, ungar., übertragen von György Mandics, Irodalmi Jelen Könyvek, Arad 2017, »Chronos, preise mir jetzt nicht das Chaos!«, Gedichte, Ludwigsburg 2019. »Das Märchen hebt an, guten Abend!« Erzählungen, Ludwigsburg 2022. »Hans-Theodors Karneval oder Laßt die Posaunen erklingen!«, Schelmenroman, Ludwigsburg 2024. Zahlreiche Übersetzungen, u.a.: Cyprian Kamil Norwid »Vade-mecum«, Gedichte, poln./dt., Leipzig 2017. Ehrungen, u.a. Goldener Ring mit Adler, verliehen von der UNESCO zum Anlass des Welttages der Poesie in Warschau 2018. Lebt in Görlitz und Lwówek Slaski (Löwenberg), Polen.



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