Dingel | Der Synergistische Streit (1555–1564) | Buch | 978-3-525-55864-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band Band 005, 820 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 247 mm, Gewicht: 1167 g

Reihe: Controversia et Confessio

Dingel

Der Synergistische Streit (1555–1564)


1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-525-55864-5
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht

Buch, Deutsch, Band Band 005, 820 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 247 mm, Gewicht: 1167 g

Reihe: Controversia et Confessio

ISBN: 978-3-525-55864-5
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht


Im Jahr 1555 hielt der Leipziger Theologieprofessor Johann Pfeffinger eine Disputation über den freien Willen des Menschen ab. Dabei betonte er, im Anschluss an die Lehre Philipp Melanchthons, dass bei der Bekehrung des Menschen auch der menschliche Wille eine Rolle spiele. Die Publikation dieser Disputation im Jahr 1558 war der Auslöser des Synergistischen Streits (1555/58–1564). Dass man sich so intensiv auseinandersetzte, lag daran, dass diese theologische Problematik im Grunde weit über den Zusammenhang der 'conversio' hinausging und zugleich die grundsätzliche, anthropologisch bedeutsame Frage tangierte, ob sich der Mensch frei und aus eigenem Antrieb dem Guten zuwenden könne. Den Spaltungen, den dieser Streit besonders innerhalb des Herzogtums Sachsen heraufführte, versuchte Herzog Johann Friedrich der Mittlere teils durch Vermittlungsbemühungen, teils durch Entlassungen von Pfarrern und Professoren entgegenzuwirken. Im fünften Band der Edition 'Controversia et Confessio' werden die für den Streit ausschlaggebenden Texte von Johann Pfeffinger, Nikolaus von Amsdorf, Victorin Strigel, Matthias Flacius, Nikolaus Gallus und anderen Theologen geboten. Auch das 'Weimarer Konfutationsbuchs', das hier erstmals kritisch ediert wird, ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung.

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Weitere Infos & Material


Schneider, Hans-Otto
Hans-Otto Schneider studierte Evangelische Theologie in Tübingen und Heidelberg und ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte Mainz.

Dingel, Irene
Prof. Dr. phil. theol. habil. Irene Dingel ist Direktorin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, Mainz.

Lies, Jan Martin
Dr. Jan Martin Lies ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Editions- und Forschungsprojekt 'Controversia et Confessio. Quellenedition zur Bekenntnisbildung und Konfessionalisierung 1548–1580' der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.

Daugirdas, Kestutis
Dr. Kestutis Daugirdas ist apl. Professor an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls-Universität Tübingen. Er amtiert seit 2017 als Wissenschaftlicher Vorstand an der Johannes a Lasco Bibliothek Emden.



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