Genet | Querelle | Buch | 978-3-499-11684-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 222 Seiten, Format (B × H): 115 mm x 190 mm, Gewicht: 231 g

Genet

Querelle


17. Auflage 1974
ISBN: 978-3-499-11684-1
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Buch, Deutsch, 222 Seiten, Format (B × H): 115 mm x 190 mm, Gewicht: 231 g

ISBN: 978-3-499-11684-1
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag


Dieser schockierende Roman um den Matrosen und Mörder Querelle ist das Tagebuch eines Verdammten, den nichts retten kann, es sei denn die Objektivierung des Entsetzens durch Sprache. Jean Genet spricht das Intimste und das Öffentlichste aus, die Verwandlungen der Grausamkeit in Entzücken und des Entzückens in Grausamkeit, die Riten der Mörder, Opfer und Henker, die miteinander identisch sind. Jena Genet, der "dämonische Rhetor" (Jean-Paul Sartre), entblößt sich in diesem Roman ganz, er protestiert gegen die Tabus - er ist frei.

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Genet, Jean
Jean Genet, geboren am 19. Dezmber 1910 in Paris, kam als uneheliches Kind im Alter von fünfzehn Jahren in die Besserungsanstalt. Er brach aus, trat in die Fremdenlegion ein, floh, verkaufte seine Jugend, vagabundierte durch neun Länder, stahl, ließ sich aushalten, lebte unter fünfzehn verschiedenen Namen, war zwischen 1937 und 1943 dreizehnmal zu Gefängnis verurteilt und aus fünf Ländern ausgewiesen worden. 1942 schrieb er im Gefängnis seinen ersten Roman 'Notre-Dame des Fleurs'; er widmete ihn einem Mörder. Mit diesem Buch, einem ersten Akt der Selbstbefreiung, einem ersten Versuch des Selbstverständnisses, trat Genet aus jener Finsternis heraus. Seine Gedichte, Romane und Dramen wurden in Frankreich und anderen Ländern, zeitweise auch in der Bundesrepublik Deutschland, verboten. Jean Genet starb am 15. April 1986 in Paris.

Jean GenetJean Genet, geboren am 19. Dezmber 1910 in Paris, kam als uneheliches Kind im Alter von fünfzehn Jahren in die Besserungsanstalt. Er brach aus, trat in die Fremdenlegion ein, floh, verkaufte seine Jugend, vagabundierte durch neun Länder, stahl, ließ sich aushalten, lebte unter fünfzehn verschiedenen Namen, war zwischen 1937 und 1943 dreizehnmal zu Gefängnis verurteilt und aus fünf Ländern ausgewiesen worden. 1942 schrieb er im Gefängnis seinen ersten Roman 'Notre-Dame des Fleurs'; er widmete ihn einem Mörder. Mit diesem Buch, einem ersten Akt der Selbstbefreiung, einem ersten Versuch des Selbstverständnisses, trat Genet aus jener Finsternis heraus. Seine Gedichte, Romane und Dramen wurden in Frankreich und anderen Ländern, zeitweise auch in der Bundesrepublik Deutschland, verboten. Jean Genet starb am 15. April 1986 in Paris.



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