Gerschlager | Konturen der Entgrenzung | Buch | 978-3-89518-078-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 7, 136 Seiten, PB, Format (B × H): 135 mm x 208 mm, Gewicht: 160 g

Reihe: Ökonomische Essays

Gerschlager

Konturen der Entgrenzung

Die Ökonomie der Neuen im Denken von Thomas Hobbes, Francis Bacon und Joseph Alois Schumpeter
Erscheinungsjahr 1996
ISBN: 978-3-89518-078-1
Verlag: Metropolis

Die Ökonomie der Neuen im Denken von Thomas Hobbes, Francis Bacon und Joseph Alois Schumpeter

Buch, Deutsch, Band 7, 136 Seiten, PB, Format (B × H): 135 mm x 208 mm, Gewicht: 160 g

Reihe: Ökonomische Essays

ISBN: 978-3-89518-078-1
Verlag: Metropolis


Die Neuzeit hat die Produktion des Neuen und den systematischen Abbau von Begrenzungen seit ungefähr vierhundert Jahren zum Prinzip erhoben. Der Entgrenzung im Denken folgt die Universalisierung und Expansion des ökonomischen Systems. Diese Entgrenzung im ökonomischen Denken ist das Thema des Essays von Caroline Gerschlager. Anhand dreier Skizzen werden beispielhaft die Fundamente moderner Ökonomik herausgearbeitet: Mangel und Knappheit (Hobbes), Wissen und Erkenntnis (Bacon), Innovation und das Neue (Schumpeter). Sie verdeutlichen die Begrenztheit modernen Denkens und verweisen auf die Aktualität und Bedeutung der Probleme, die mit diesem Denken verbunden sind. Im Essay zu Hobbes beispielsweise wird deutlich, daß am Ausgangspunkt der modernen Ökonomik die Entwicklung einer spezifischen Rationalität steht, die vom Mangel beherrscht und auf das Maßlose gerichtet ist - eine Perspektive, deren Aussichtslosigkeit schon von Hobbes eindringlich beschrieben wird: Unbegrenzte Bedürfnisse können nicht befriedigt werden, sondern erzeugen den Mangel auf einer höheren Stufe wieder neu. Früheren Epochen war dies alles andere als selbstverständlich. Die Griechen hatten keine Vorstellungen von unbegrenzten Bedürfnissen. Aus ihrer Sicht stellen unbegrenzte Bedürfnisse eine Gefahr für eine ausgeglichene Persönlichkeit und ein stabiles Gemeinwesen dar. Grenzenlose Begierde ist besorgniserregend und bedeutet Vermessenheit. Bei Hobbes wird dagegen erstmals das abstrakte Prinzip der Knappheit, zum Grundpfeiler seines politischen Denken und - später - zum konstituierenden Prinzip der Ökonomik.

Gerschlager Konturen der Entgrenzung jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.




Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.