Gesser / Gorgus / Jannelli | Das subjektive Museum | Buch | 978-3-8376-4286-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 31, 234 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 369 g

Reihe: Edition Museum

Gesser / Gorgus / Jannelli

Das subjektive Museum

Partizipative Museumsarbeit zwischen Selbstvergewisserung und gesellschaftspolitischem Engagement
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-8376-4286-5
Verlag: transcript

Partizipative Museumsarbeit zwischen Selbstvergewisserung und gesellschaftspolitischem Engagement

Buch, Deutsch, Band 31, 234 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 369 g

Reihe: Edition Museum

ISBN: 978-3-8376-4286-5
Verlag: transcript


1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Im deutschsprachigen Raum hält sich die Vorstellung vom Museum als neutraler Institution immer noch hartnäckig. Sammeln und Ausstellen waren aber immer von subjektiven Entscheidungsprozessen bestimmt und damit nie unpolitisch. Mit dem Einzug partizipativer Methoden wurden subjektive Positionen aufgewertet, was auch die Institution nicht unberührt lässt. In diesem Buch berichten Vertreter*innen unterschiedlicher Museumstraditionen von ihrem Verständnis einer sozial und politisch engagierten Museumspraxis.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Beschäftigung mit anderen Museumstraditionen eröffnet neue Perspektiven darauf, was ein Museum sein kann oder sollte. Gerade die Museolog*innen der portugiesisch-brasilianischen Sociomuseology verstehen das Museum als Werkzeug, das aktiv zur Verbesserung der Lebensverhältnisse eingesetzt werden kann. Die Artikel und Statements im Buch bieten eine Einführung in diese Museumstradition und fordern dazu auf, die ethischen und politischen Grundlagen der eigenen Museumspraxis zu reflektieren.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz gehört zu den Dauerbrennern im Museumsdiskurs. Gerade in den letzten Monaten wird sie nochmals besonders virulent diskutiert, v.a. vor dem Hintergrund der von ICOM vorgeschlagenen neuen Museumsdefinition. Warum machen wir Museum? Zu welchem Zweck? Und welchen Standpunkt vertreten wir? Diese Fragen sind aktueller denn je, gerade in Zeiten, in denen rechts-konservative Kräfte gegen die plurale Gesellschaft mobil machen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Sharon Heal, die seit 2014 die britische Museum Association leitet, den ältesten Museumsverband der Welt. Heal fordert Museen dazu auf, ihr Potenzial, das Leben von Menschen zu verändern, aktiv im Sinne einer pluralen, gerechten und nachhaltigen Welt zu nutzen, u.a. durch inklusive, partizipative Formate. Wir würden das Buch auch gerne mit allen Museumspraktiker*innen diskutieren, für die ein Museum mehr ist, als nur ein Ausstellungsraum.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Museum regt Museums-Macher*innen an, vor dem Hintergrund anderer Museumstraditionen die eigene Museumspraxis zu reflektieren und sich als aktive Mitgestalter*innen der pluralen Gesellschaft zu positionieren.

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Weitere Infos & Material


Jannelli, Angela
Angela Jannelli ist Kuratorin für partizipative Museumsarbeit im Historischen Museum Frankfurt.

Gorgus, Nina
Nina Gorgus ist Kuratorin am Historischen Museum Frankfurt. Sie koordinierte die große historische Dauerausstellung 'Frankfurt Einst?'. Ihre Dissertation beschäftigte sich mit dem französischen Museologen Georges Henri Rivière, dem Erfinder der Écomusées.

Gesser, Susanne
Susanne Gesser ist seit 1992 Kuratorin am Jungen Museum Frankfurt (ehemals Kindermuseum Frankfurt), das sie seit 1998 leitet. Sie leitet außerdem die Abteilung Vermittlung und Partizipation am HMF. Von 2003 bis 2017 vertrat sie das Historische Museum Frankfurt in allen Bauangelegenheiten und gehörte zur Arbeitsgruppe für die Neukonzeption des Historischen Museums. Sie legte den Grundstein für die Dauerausstellung Frankfurt Jetzt! mit dem partizipativen Ausstellungsformat Stadtlabor, das sie seitdem leitet. Gesser ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. sowie des Bundesverbandes der Deutschen Kinder- und Jugendmuseen e.V. (Vorstandsmitglied von 1997 bis 2000 und 2015 bis 2017). Sie ist auch Vorstandsmitglied von Hands On! International Association of Children in Museums. Gesser ist außerdem Jurymitglied des internationalen Children in Museums-Awards.

Susanne Gesser ist seit 1992 Kuratorin am Jungen Museum Frankfurt (ehemals Kindermuseum Frankfurt), das sie seit 1998 leitet. Sie leitet außerdem die Abteilung Vermittlung und Partizipation am HMF. Von 2003 bis 2017 vertrat sie das Historische Museum Frankfurt in allen Bauangelegenheiten und gehörte zur Arbeitsgruppe für die Neukonzeption des Historischen Museums. Sie legte den Grundstein für die Dauerausstellung Frankfurt Jetzt! mit dem partizipativen Ausstellungsformat Stadtlabor, das sie seitdem leitet. Gesser ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. sowie des Bundesverbandes der Deutschen Kinder- und Jugendmuseen e.V. (Vorstandsmitglied von 1997 bis 2000 und 2015 bis 2017). Sie ist auch Vorstandsmitglied von Hands On! International Association of Children in Museums. Gesser ist außerdem Jurymitglied des internationalen Children in Museums-Awards.
Nina Gorgus ist Kuratorin am Historischen Museum Frankfurt. Sie koordinierte die große historische Dauerausstellung 'Frankfurt Einst?'. Ihre Dissertation beschäftigte sich mit dem französischen Museologen Georges Henri Rivière, dem Erfinder der Écomusées.
Angela Jannelli ist Kuratorin für partizipative Museumsarbeit am Historischen Museum Frankfurt. Sie koordinierte die Neukonzeption der Dauerstellungen 'Frankfurt Jetzt!' und 'Typisch Frankfurt'. Sie betreut als hauptverantwortliche Kuratorin die Bibliothek der Generationen, ein künstlerisches Erinnerungsprojekt und das Stadtlabor. Ihre Forschungsinteressen und Arbeitsschwerpunkte liegen in den Memory Studies und der theoretischen Museologie.



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