Gesser / Handschin / Dr. Angela Jannelli | Das partizipative Museum | Buch | 978-3-8376-1726-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 304 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 474 g

Reihe: Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement

Gesser / Handschin / Dr. Angela Jannelli

Das partizipative Museum

Zwischen Teilhabe und User Generated Content. Neue Anforderungen an kulturhistorische Ausstellungen
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-8376-1726-9
Verlag: transcript

Zwischen Teilhabe und User Generated Content. Neue Anforderungen an kulturhistorische Ausstellungen

Buch, Deutsch, 304 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 474 g

Reihe: Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement

ISBN: 978-3-8376-1726-9
Verlag: transcript


. mit Susanne Gesser, Angela Jannelli, Sibylle Lichtensteiger und Martin Handschin

1. 'Bücher, die die Welt nicht braucht.' Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

In allen Lebensbereichen wird der Ruf nach mehr Partizipation laut, so auch im Museum. Doch wie sieht Partizipation im Museum aus? Und wie geht das? Unser Buch ist der Versuch einer Positionsbestimmung inmitten des weiten Felds der partizipativen Museumsarbeit. Es versammelt Beiträge, die sich um eine Klärung des Begriffs bemühen sowie zahlreiche Praxisbeispiele, die die inhaltliche und methodische Vielfalt der partizipativen Museumsarbeit zeigen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Zusammenarbeit mit (Museums-)Laien setzt viele Ängste frei: Verlust von Autorität und Wissenschaftlichkeit, von Deutungsmacht und Glaubwürdigkeit. Die in unserem Buch versammelten Beiträge zeigen, was partizipative Museumsarbeit bedeutet, in welchen Bereichen und unter welchen Fragestellungen sie überhaupt sinnvollerweise eingesetzt wird und welche neuen Perspektiven und Wissensbestände sie eröffnet. In den Beiträgen wird auch deutlich, welche neuen Arbeitsweisen und Kompetenzen Partizipation im Museum erfordert. Nicht zuletzt bieten die theoretischen Reflexionen und Praxisbeispiele auch sinnvolle Anregungen für eigene Projekte.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Partizipation ist derzeit ein großes und vieldiskutiertes Thema. Auch im Museum wird vielerorts eine stärkere Beteiligung der Besucher/-innen gefordert – im realen wie im virtuellen Raum. In unserem Buch wird deutlich, dass es partizipative Museumsarbeit nicht ›von der Stange‹ gibt, sondern dass sie immer eine ›maßgeschneiderte‹ Lösung ist, die sich den spezifischen inhaltlichen und institutionellen Anforderungen sowie dem jeweiligen Ausstellungsteam anpasst.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Museums- und Laien-Kuratoren/-innen, die Erfahrungen mit partizipativen Projekten gemacht haben oder machen wollen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Der Sammelband bietet dank theoretischer Reflexionen und konkreter Beispiele aus der Ausstellungspraxis einen Überblick, warum Partizipation im Museum nötig ist, welche neuen Chancen und Perspektiven sich eröffnen, wie partizipative Strategien die Museumsarbeit verändern und welche Auswirkungen dies für die Institution und die beteiligten Personen hat.

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Weitere Infos & Material


Handschin, Martin
Martin Handschin, Soziologe und Kulturwissenschaftler, ist Projektleiter Ausstellungen in der Kulturinstitution 'Stapferhaus Lenzburg'.

Gesser, Susanne
Susanne Gesser ist seit 1992 Kuratorin am Jungen Museum Frankfurt (ehemals Kindermuseum Frankfurt), das sie seit 1998 leitet. Sie leitet außerdem die Abteilung Vermittlung und Partizipation am HMF. Von 2003 bis 2017 vertrat sie das Historische Museum Frankfurt in allen Bauangelegenheiten und gehörte zur Arbeitsgruppe für die Neukonzeption des Historischen Museums. Sie legte den Grundstein für die Dauerausstellung Frankfurt Jetzt! mit dem partizipativen Ausstellungsformat Stadtlabor, das sie seitdem leitet. Gesser ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. sowie des Bundesverbandes der Deutschen Kinder- und Jugendmuseen e.V. (Vorstandsmitglied von 1997 bis 2000 und 2015 bis 2017). Sie ist auch Vorstandsmitglied von Hands On! International Association of Children in Museums. Gesser ist außerdem Jurymitglied des internationalen Children in Museums-Awards.

Lichtensteiger, Sibylle
Sibylle Lichtensteiger, Geisteswissenschaftlerin und Ausstellungsmacherin, ist Leiterin des Stapferhauses Lenzburg. Die Schweizer Kulturinstitution Stapferhaus Lenzburg schafft mit ihren Ausstellungen Räume zur Auseinandersetzung mit Gegenwartsfragen. Dabei spricht das Stapferhaus das Publikum auf Augenhöhe an und lädt es ein, selber Position zu beziehen. Workshops und Veranstaltungen ermöglichen thematische Vertiefungen für verschiedene Zielgruppen. Publikationen, Tagungen und Bildungsangebote ergänzen die Ausstellungstätigkeit.

Susanne Gesser ist seit 1992 Kuratorin am Jungen Museum Frankfurt (ehemals Kindermuseum Frankfurt), das sie seit 1998 leitet. Sie leitet außerdem die Abteilung Vermittlung und Partizipation am HMF. Von 2003 bis 2017 vertrat sie das Historische Museum Frankfurt in allen Bauangelegenheiten und gehörte zur Arbeitsgruppe für die Neukonzeption des Historischen Museums. Sie legte den Grundstein für die Dauerausstellung Frankfurt Jetzt! mit dem partizipativen Ausstellungsformat Stadtlabor, das sie seitdem leitet. Gesser ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. sowie des Bundesverbandes der Deutschen Kinder- und Jugendmuseen e.V. (Vorstandsmitglied von 1997 bis 2000 und 2015 bis 2017). Sie ist auch Vorstandsmitglied von Hands On! International Association of Children in Museums. Gesser ist außerdem Jurymitglied des internationalen Children in Museums-Awards.
Martin Handschin, Soziologe und Kulturwissenschaftler, ist Projektleiter Ausstellungen in der Kulturinstitution 'Stapferhaus Lenzburg'.
Angela Jannelli ist Kuratorin für partizipative Museumsarbeit am Historischen Museum Frankfurt. Sie koordinierte die Neukonzeption der Dauerstellungen 'Frankfurt Jetzt!' und 'Typisch Frankfurt'. Sie betreut als hauptverantwortliche Kuratorin die Bibliothek der Generationen, ein künstlerisches Erinnerungsprojekt und das Stadtlabor. Ihre Forschungsinteressen und Arbeitsschwerpunkte liegen in den Memory Studies und der theoretischen Museologie.
Sibylle Lichtensteiger, Geisteswissenschaftlerin und Ausstellungsmacherin, ist Leiterin des Stapferhauses Lenzburg. Die Schweizer Kulturinstitution Stapferhaus Lenzburg schafft mit ihren Ausstellungen Räume zur Auseinandersetzung mit Gegenwartsfragen. Dabei spricht das Stapferhaus das Publikum auf Augenhöhe an und lädt es ein, selber Position zu beziehen. Workshops und Veranstaltungen ermöglichen thematische Vertiefungen für verschiedene Zielgruppen. Publikationen, Tagungen und Bildungsangebote ergänzen die Ausstellungstätigkeit.



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