Glauert-Hesse / Goll | Arsenik / Eine Deutsche in Paris | Buch | 978-3-89244-979-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 279 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 205 mm, Gewicht: 390 g

Glauert-Hesse / Goll

Arsenik / Eine Deutsche in Paris

Romane
1. Auflage 2005
ISBN: 978-3-89244-979-9
Verlag: Wallstein Verlag

Romane

Buch, Deutsch, 279 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 205 mm, Gewicht: 390 g

ISBN: 978-3-89244-979-9
Verlag: Wallstein Verlag


Liebe, Verlust, Eifersucht und Mord - Vom Leben und Scheitern zweier Frauen im Frankreich der zwanziger und dreißiger Jahre.

Mit ihrer Sympathie für die großen Menschheitsträume wie mit dem ihr eigenen Hang zur unerbittlichen Desillusionierung menschlicher Schicksale erzählt Claire Goll in den Romanen »Arsenik« (1932) und »Eine Deutsche in Paris« (1925) von Liebe, Verlust, Eifersucht, Erniedrigung und von Mord als Verzweiflungstat.

Claire Goll führt in ihrer Prosa der nachexpressionistischen Zeit das Emanzipationsthema aus der Frühzeit des 20. Jahrhunderts im Stil der Neuen Sachlichkeit fort und wird damit zur Weggenossin Marieluise Fleißers.
Für beide Romane fand Thomas Mann äußerst lobende Worte. So schrieb er 1933 in einem Brief an Claire Goll über »Arsenik«: »Diese Geschichte eines Verbrechens ist eine psychologisch und medizinisch sehr fein und sorgfältig fundierte Arbeit, und sie erschüttert durch den menschlichen Aufstieg, den sie aus kleinbürgerlicher Verstrickung und trüber Schuld in die religiöse Sphäre der Läuterung und Erlösung nimmt.«
Und 1928 urteilte er über »Eine Deutsche in Paris«: »Es ist eine sehr schöne, klare und echte Geschichte, die mich in ihrer naiven und zarten Tragik sehr ergriffen hat. Gewiss wird sie ein dankbares Publikum finden.«

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Weitere Infos & Material


Glauert-Hesse, Barbara
Barbara Glauert-Hesse studierte Germanistik und Amerikanistik in Mainz, Berlin und den USA. Sie arbeitete in Mainz und Frankfurt am Main als Rundfunkredakteurin und Verlagslektorin. Im Auftrag der Deutschen Schillergesellschaft katalogisierte sie gemeinsam mit Claire Goll die Werkbestände im Pariser Archiv von Yvan und Claire Goll. 1969 lernte sie, ebenfalls in Paris, auch Paul Celan und Gisèle Celan-Lestrange kennen, deren Werke sie für eine Ausstellung im Gutenberg-Museum zu Mainz vermittelte. Nach Claire Golls Tod 1977 setzte sie die Arbeit an den Goll-Nachlässen im Deutschen Literaturarchiv Marbach am Neckar und in Saint-Dié-des-Vosges, Frankreich, fort. Seit 1988 ediert sie die Gesamtwerke beider Autoren.

Goll, Claire
Claire Goll, geboren 1890 in Nürnberg, wuchs in München auf. 1911 heiratete sie den Verleger Dr. Heinrich Studer. Nach der Trennung beider siedelte sie 1917 in die Schweiz über. Im Kreis der Zürcher Dadaisten lernte sie Yvan Goll kennen, mit dem sie 1919 nach Paris ging und ihn 1921 heiratete. Yvan und Claire Goll verkehrten im Kreis der Pariser Avantgarde um Breton, Cocteau, Dali, Eluard, Joyce, Malraux, und Valéry. 1939 flohen beide über Kuba in die USA. Sie kehrten 1947 nach Paris zurück. Claire Goll starb 1977 in Paris.



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