Buch, Deutsch, 299 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 645 g
Reihe: Berliner Schriften zur Kunst
Die Sichtbarkeit von Engelfiguren in italienischer Malerei um 1600
Buch, Deutsch, 299 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 645 g
Reihe: Berliner Schriften zur Kunst
ISBN: 978-3-7705-6301-2
Verlag: Wilhelm Fink Verlag
Da sie kein Pendant in der sichtbaren Welt haben, ist das Sehen von Engeln notwendigerweise ein Sehen von Bildern. Bilder von Engeln thematisieren daher stets die Leistungen des Mediums bei der Sichtbarmachung des Unsichtbaren. Anders als heute galten Engel in den Jahren um 1600 als zeitweilig sichtbare Bestandteile der realen Welt. Engel-Bilder dürfen so nicht allein als symbolische Konstruktionen, sondern zudem als Abbilder realer Seheindrücke gelten. Die bislang ausgebliebene Würdigung von Engeln als ästhetischen Reflexionsfiguren und als Figuren theoretischer Reflexion offenbart eine bislang unbeachtete Gemeinsamkeit gemalter und theoretisierter Engelkörper: ihre fundamental poietische Bildlichkeit.




