Graeb-Könneker | Autochthone Modernität | Buch | 978-3-531-12891-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 312 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 411 g

Graeb-Könneker

Autochthone Modernität

Eine Untersuchung der vom Nationalsozialismus geförderten Literatur
1996
ISBN: 978-3-531-12891-7
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Eine Untersuchung der vom Nationalsozialismus geförderten Literatur

Buch, Deutsch, 312 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 411 g

ISBN: 978-3-531-12891-7
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


Die Analyse der Literaturförderungspraxis im Dritten Reich läßt erkennen: Der Nationalsozialismus gab sich "modern". Man kritisierte den Konservatismus völkischer Dichtung, ein nationalsozialistischer Großstadtroman wurde gefordert, hochdotierte Preisausschreiben sollten bei Schriftstellern den "Mut zur Gegenwart" stärken. Welcher Art ist die "Modernität", zu der sich die NS-Literaturbürokratie bekannte? Eine ästhetische Modernität ist es jedenfalls nicht. Warum sollte man trotzdem von einer Modernität des "literarischen Nationalsozialismus" reden? Auf diese und andere Fragen versucht das Buch eine Antwort zu geben und rückt dabei eine literarische Landschaft ins Licht, die in der germanistischen Forschung bislang kaum Beachtung gefunden hat.

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Zielgruppe


Research

Weitere Infos & Material


I. Gegenstand und Methode.- 1. Nationalsozialismus und Modernität.- 2. Nationalsozialismus und Modernität — Forschungsbericht.- 3. Die Ergebnisse im Überblick.- 4. Quellenlage und Sichtungsmethode.- II. Zur Praxis nationalsozialistischer Literaturförderung.- 1.Nationalsozialistische Literaturförderung (I): Großstadtdebatte.- 2.Nationalsozialistische Literaturförderung (II): Hellmuth Langenbucher.- 3.Nationalsozialistische Literaturförderung (III): Ergänzungen.- 4. Zur Praxis nationalsozialistischer Literaturförderung (I-III): Resümee.- III. Textbeispiele.- 1.Nicht-fiktionale Texte.- 2. Fiktionale Texte.- IV. Resümee.- Verzeichnis der Abkürzungen.- Literatur.


Der Autor ist DAAD-Lektor an der Universität Tokyo/Japan und lehrt an der Abteilung für Deutschlandstudien.



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