Greene | Ein Mann mit vielen Namen | Buch | 978-3-423-11429-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 200 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 180 mm

Greene

Ein Mann mit vielen Namen

Roman
Erscheinungsjahr 1991
ISBN: 978-3-423-11429-5
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Roman

Buch, Deutsch, 200 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 180 mm

ISBN: 978-3-423-11429-5
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft


Eine schicksalhafte Reise ins krisengeschüttelte Mittelamerika
'Ich habe dich in einem fairen Spiel gewonnen', sagt der Captain zu dem zwölfjährigen Victor. 'Außerdem kann man beim Backgammon nicht leicht mogeln.' Der 'Mann mit vielen Namen' ist eine schillernde Persönlichkeit, die sich zwar am liebsten 'Captain' nennt, gelegentlich aber auch Colonel Claridge, oder einfach Smith oder Carver.

Wochen- und monatelang muß er wegtauchen. Ist er in finstere Geschäfte verwickelt? Oder in internationale Verschwörungen? Seinem 'Adoptivsohn' läßt die undurchsichtige Gestalt dieses Mannes keine Ruhe, hängt doch alles eng mit seiner eigenen Identität zusammen, die ihm rätselhaft ist. Er folgt den Spuren des 'Captains' und tritt eine schicksalhafte Reise ins krisengeschüttelte Mittelamerika an.

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Greene, Graham
Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhampstead, Hertfordshire, geboren. Sein Großonkel war der Autor der 'Schatzinsel', Robert Louis Stevenson. Da Greene der Sohn des örtlichen Schuldirektors war, behandelten seine Mitschüler ihn als Außenseiter. Er entwickelte einen Hang zum Einzelgängertum, gegen den auch seine beiden Brüder nichts tun konnten. Nach Beendigung der Schule ging Greene nach Oxford und studierte am Balliol College Neuere Geschichte. Seine erste Anstellung war ein Redakteursposten bei der Times in London, danach fand er eine Stelle als Filmkritiker beim Spectator.

Die großen Reisen, die er unternahm – u.a. nach Westafrika und Asien – wurden auch zum Fundus für seine schriftstellerische Tätigkeit. Ein entscheidender Schritt war 1934 sein Übertritt zum Katholizismus. Sein erster Roman, 'The Man Within' (1929, dt. 'Zwiespalt der Seele'), beschreibt bereits den Konflikt zwischen Gut und Böse, der im Zentrum von Graham Greenes Werk steht. Man findet ihn in den Kriminalgeschichten wie in den psychologisch ausgerichteten Romanen. Als 1940 'The Power and the Glory' (dt. 'Die Kraft und die Herrlichkeit') erschien, erhielt Greene dafür den Hawthorne-Preis. Viele halten es für sein vielleicht bestes Werk. Zweimal leitete er Verlage, Mitte der vierziger Jahre Eyre & Spottiswoode und Anfang der sechziger Jahre Bodley Head. Am 3. April 1991 starb Graham Greene in Genf. Er wurde mehrmals als heißer Kandidat für den Literatur-Nobelpreis gehandelt und zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.



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