Liebe Besucherinnen und Besucher,

aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Team von Sack Fachmedien

Groeper | Donnergrollen im Land der grünen Wasser | Buch | 978-3-941485-55-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 640 Seiten, GEKL, Format (B × H): 141 mm x 213 mm, Gewicht: 660 g

Groeper

Donnergrollen im Land der grünen Wasser


Erstausgabe
ISBN: 978-3-941485-55-6
Verlag: Traumfänger Verlag

Buch, Deutsch, 640 Seiten, GEKL, Format (B × H): 141 mm x 213 mm, Gewicht: 660 g

ISBN: 978-3-941485-55-6
Verlag: Traumfänger Verlag


Ein historischer Roman über eine fast unbekannte Zeit:
Die Ankunft der Spanier um das Jahr 1538 in Nordamerika - nach neuestem Forschungsstand recherchiert, der beweist, dass Hernando De Soto bei seiner Expedition von Florida aus bis zum Michigan See vorstieß - einem Ort, der heute Chicago heißt. Er hinterließ dabei eine Spur der Verwüstung - und eingeschleppte Krankheiten verbreiteten sich unter den Ureinwohnern, sodass davon auszugehen ist, dass 90 % der Bevölkerung bereits zu diesem frühen Zeitpunkt in Nordamerika gestorben sind. Der dramatische Rückgang der Bevölkerung hatte sogar Einfluss auf das Klima weltweit.
In ihrem Roman beschreibt die Autorin diese spannende und zugleich furchtbare Eroberung am Beispiel zweier indigener Protagonisten:
Maisblüte, ein junges Mädchen der Choctaw-Indianer am Alabama-Fluss, wächst wohlbehütet im Dorf ihres Vaters auf. Ihr Häuptling Tuscalusa ist ein mächtiger Mann, der von den Nachbarvölkern gefürchtet wird. Gleichzeitig bereitet sich im hohen Norden der Schildkröteninsel ein junger Mann der Menominee namens Machwao auf seine erste große Handelsreise in den Süden vor. Ihre beiden Leben nehmen eine dramatische Wendung, als Männer aus einem fernen Land mit seltsamen Helmen und auf bedrohlichen vierbeinigen Monstern mordend und brennend durch das Land ziehen. Die Spanier zerstören auf ihrer Suche nach Gold alles, was sich auf ihrem Weg befindet; doch die schlimmste Gefahr, die von ihnen ausgeht, ist unsichtbar: Krankheiten dezimieren die Urbevölkerung und zerstören dabei blühende Kulturen. Auch Maisblüte gerät als Sklavin in die Fänge der spanischen Conquistadores, die auf ihrem Weg nach Norden auch bald für Machwao zur Bedrohung werden. Die Schicksale dieser beiden Menschen verknüpfen sich auf abenteuerliche Weise.

Nominiert als bester historischer Roman 2018 von "Homer- Historische Literatur"

Groeper Donnergrollen im Land der grünen Wasser jetzt bestellen!

Zielgruppe


Leser, die historische Romane mit geschichtlichen Hintergrund mögen.

Weitere Infos & Material


„Geh in Deckung“, schrie Machwao voller Angst seinem Freund zu. Endlich reagierte Wapus und suchte Schutz hinter einem Felsen. „Was ist los?“, rief er besorgt. Seine Augen waren rund, als er sich vorsichtig nach allen Seiten umsah.
„Keine Ahnung!“, schrie Machwao zurück. „Wakoh hat uns gewarnt!“
Erste Pfeile schlugen unvermittelt in der Nähe der Männer ein und alle duckten sich in die Deckung von Felsen oder Bäumen. So viele Feinde konnten es nicht sein, denn die Pfeile waren zählbar, nichtsdestotrotz gefährlich. Dann ertönte ein verzweifeltes Gurgeln und Stille breitete sich über den Arm des Flusses aus.

Machwao wagte sich aus der Deckung und rannte in Höchstgeschwindigkeit auf die Böschung zu. Dann hechtete er kopfüber in ein Dickicht hinter einem umgestürzten Baumstamm und schnappte nach Luft. Jetzt! Jetzt, würde ihn sicherlich ein tödlicher Pfeil treffen! Er wartete mehrere Atemzüge, doch nichts geschah. Erst dann wagte er es, sich vorsichtig aufzurichten und die Umgebung in Augenschein zu nehmen. Wo waren die Feinde? In einiger Entfernung beobachtete er, wie jemand durch den Wald schlich. Ohne zu denken, erhob sich aus der Deckung und bewegte sich in Richtung des Feindes. Er verschwendete keinen Gedanken daran, um wen es sich handelte, denn hier ging es nur darum, seine Freunde zu retten. Nach wenigen Schritten hatte er den Fremden eingeholt und mit einem furchterregenden Schrei warf er sich auf ihn. Genauso überrumpelt versuchte der fremde Krieger ihn abzuschütteln, doch Machwao hatte seine Kriegskeule erhoben und schlug erbarmungslos zu. Er fühlte nichts, außer dem Willen, seine Freunde zu retten und selbst zu überleben. Kurz musterte er den Feind, den er mit einem kräftigen Schlag seiner Keule getötet hatte Ja, er war jung, vielleicht in seinem Alter und er schien vom Volk der Anishinabe zu sein. Warum auch wagten sie sich in die Jagdgründe der Menominee? Abgesehen davon, dass die Menominee gar nichts dagegen hätten, wenn Anishinabe hier in der Gegend auftauchten. Die Häuptlinge suchten nach Möglichkeiten des Friedens mit allen benachbarten Völkern. Kurz wallte das Mitleid in Machwao hoch, einen so jungen Feind besiegt zu haben. Aber er war angegriffen worden und hatte keine andere Wahl gehabt.


Groeper, Kerstin
Kerstin Groeper, Jahrgang 1961 in Berlin geboren, lebte einige Zeit in Kanada. In Kontakt mit nordamerikanischen Indigenen entdeckte sie ihre Liebe zu deren Kultur. Kerstin Groeper spricht Lakota, die Sprache der Teton-Sioux, und führt regelmäßig Vorträge und Seminare über Sprache, Kultur und Spiritualität der Lakota durch. 2011 war sie Beraterin der Ausstellung „Indianer“ im Lokschuppen Rosenheim. Kerstin Groeper studierte Sozialpädagogik, arbeitete als Journalistin für verschiedene Zeitschriften und schreibt seit 2002 ihre Bücher für verschiedene Verlage. Von 2009 bis 2023 war sie Moderatorin der Karl May Festtage in Radebeul für die indigenen Gäste. Inzwischen widmet sie sich ganz ihren Enkelkindern oder schreibt in ihrem Lieblingsort Siena ihre Bücher.

Kerstin Groeper wurde 1961 als Tochter des Schriftstellers Klaus Gröper in Berlin geboren. Sie arbeitete während des Studiums der Sozialpädagogik für verschiedene Zeitschriften und begann ihre ersten Romane zu schreiben, die zunächst in Nordamerika bei den Sioux, Blackfeet und Cheyenne handeln. In diesem neuen Roman schreibt sie zum ersten Mal über zwei völlig neue Stämme: Die Choctaw und Menominee. Ihre Reise ins Land der Menominee und persönliche Kontakte inspirierten sie zu diesem Roman. Eine packende Geschichte über eine Zeit, in der große Kulturen in Nordamerika verschwanden und über die fast nichts bekannt ist.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.