Buch, Deutsch, Band 20, 136 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 290 g
Reihe: Kleine Schriftenreihe
Elitenbildung im 18. Jahrhundert
Buch, Deutsch, Band 20, 136 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 290 g
Reihe: Kleine Schriftenreihe
ISBN: 978-3-939922-80-3
Verlag: Franckesche Stiftungen
Bildung war für August Hermann Francke (1663–1727) in seinem Reformprojekt vor den Toren Halles, den später nach ihm benannten Franckeschen Stiftungen, zentrales Anliegen. Dafür wurde nicht nur ein Waisenhaus, sondern auch Schulen für alle sozialen Schichten und Bildungsstufen eingerichtet. Das 1695 gegründete und 1702 durch den preußischen König Friedrich I. (1657–1713) privilegierte Pädagogium war dabei die Eliteschule der Stiftungen. Hier sollten Zöglingen aus Adels- und wohlhabenden Bürgerfamilien umfassend und praxisnah ausgebildet werden. Ziel war es, junge Männer zu erziehen, die den ihnen zugedachten Rollen in der Gesellschaft im Sinne einer frommen Verbesserung und Erneuerung gerecht werden konnten und auch sollten.
Die Publikation beleuchtet das Pädagogium anhand unterschiedlicher Themenschwerpunkte: Eli-tenerziehung und Schulorganisation, Lehrerausbildung, frühneuzeitliche Schularchitektur sowie als exemplarisches Beispiel den Botanik-Unterricht. Die Veröffentlichung ist zugleich die Begleitpubli-kation zur gleichnamigen Kabinettausstellung, die zusammen mit Studierenden der Geschichte von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erarbeitete wurde. Das umfangreich bebilderte und mit zusätzlichen Erläuterungen versehene »Verzeichnis der Exponate« dokumentiert diese Ausstellung ausführlich und setzt weitere Forschungsimpulse für diese wichtige Bildungseinrichtung an den Franckeschen Stiftungen.




