Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, 188 Seiten, PB, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 255 g
Roman
Buch, Deutsch, 188 Seiten, PB, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 255 g
ISBN: 978-3-939927-06-8
Verlag: Eichenspinner Verlag
Im Job permanent unterfordert, zwischenmenschlich immer wieder überfordert, zeichnet sich für Sten eines Tages eine verlockende Perspektive ab: Elsa, eine flüchtige Bekanntschaft, bittet ihn um Hilfe beim Verkauf ererbter Antikmöbel. Der Zuverdienst interessiert Sten dabei nur am Rande.
Sebastian Guhr gewährt Einblick in die Köpfe von Großstadtmenschen, die nicht zur Ruhe kommen, die Tag für Tag in den Ring steigen, austeilen, angreifen, um sich zu schützen und dabei nicht merken, dass sie immer nur sich selbst umhauen.
Autoren/Hrsg.
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"Nach einem kurzen Schauer glänzte der Asphalt jetzt unter den Straßenlaternen. Jeder noch irgendwo hängende Tropfen bündelte das von den Scheinwerfern der entgegenkommenden Autos empfangene Licht und ließ die Straße, die Häuser, die Menschen wie unter einer vorweggenommenen Weihnachtsbeleuchtung funkeln, unter der Elsas Tränen nicht weiter auffielen. Sie stand noch eine Weile vor der Videothek, unschlüssig, ob sie geradewegs zur Wohnung gehen sollte oder doch einen Umweg, zu dem die reingewaschene Luft einlud. Sie fühlte sich wach, bei Verstand, sie fühlte sich fähig, wie ein Messer durch alles zu schneiden und sich selbst dabei zuzusehen, es gab keine geglücktere Stimmung als diese ruhige Traurigkeit. Sie setzte sich in Bewegung, mit der ihr eigenen Schonungslosigkeit gegenüber ihrem Körper, ging an Passanten und an Auslagen von Ramschläden vorbei und versuchte, in einem gleichmäßigen Fluss und offen zu bleiben. Sie fand keine passendere Umschreibung als ein Aufgeknacktsein, etwas bricht auf und erwacht, vielleicht kam das vom Regen oder vom Abend oder vom künstlichen Licht, sie wusste nicht, woran es lag, morgens hatte sie dieses Gefühl selten."




