Guichard | Watteau – kolonial | Buch | 978-3-422-99046-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Englisch, 128 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm, Gewicht: 274 g

Reihe: Panofsky-Professur am Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

Guichard

Watteau – kolonial

Herrschaft, Handel und Galanterie im Frankreich des Régence
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-422-99046-3
Verlag: Deutscher Kunstverlag

Herrschaft, Handel und Galanterie im Frankreich des Régence

Buch, Deutsch, Englisch, 128 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm, Gewicht: 274 g

Reihe: Panofsky-Professur am Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

ISBN: 978-3-422-99046-3
Verlag: Deutscher Kunstverlag


Wie sahen die frühen imperialen Visionen im Frankreich der aus? Das Buch bietet eine neue und auch provokative Deutung von Jean-Antoine Watteaus (1717), indem es das Werk in den Kontext der französischen kolonialen Expansion in den Jahren der stellt. Die galante Ästhetik, die während der Herrschaft und im Imperium Ludwigs XIV. entstand, trug dazu bei, die koloniale Begegnung in Französisch-Amerika zu gestalten. Die Fantasien vom Aufbruch zur See, vom Einschiffen oder Ausschiffen, allesamt Merkmale des Gemäldes, drückten auch die Sehnsucht nach kolonialen Reisen und Entdeckungen aus. Die imperiale Imagination, die sich aus den Codes der Galanterie speiste, war in den Kreisen von Watteaus , die ihrerseits den Modernen nahestanden, die neue ästhetische Formen in Kunst und Literatur förderten, sehr ausgeprägt. Von Watteaus (1717) bis zu ihrer visuellen Nachstellung im Jahr 1763 diente die Galanterie als visuelles und konzeptionelles Modell der französischen Handels- und Kolonialbeziehungen.

Quelles furent les premières visions de l’Empire dans la France de la Régence ? Cet ouvrage propose une interprétation nouvelle du Pèlerinage à l’île de Cythère (1717) de Jean-Antoine Watteau en le replaçant dans le contexte de l’expansion coloniale française des années de la Régence. Née sous le règne et l’imperium de Louis XIV, l’esthétique galante a contribué à donner une forme visuelle à la rencontre coloniale en Amérique française. Les motifs du débarquement, de l’embarquement et du voyage maritime, essentiels dans ce tableau, exprimaient également un désir de voyage et de conquête. L’imaginaire impérial, alimenté par les codes de la galanterie était très développé dans les cercles des commanditaires de Watteau, eux-mêmes proches des cercles des Modernes, qui défendaient de nouvelles formes esthétiques en art et en littérature. Du Pèlerinage à l’île de Cythère (1717) de Watteau à son remploi visuel en 1763 dans une vue d’optique, le livre soutient que la galanterie servit comme ressource formelle au développement de l’imaginaire colonial français.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Charlotte Guichard , Forschungsprofessorin am Centre National de la Recherche Scientifique, Paris

Charlotte Guichard , Research Professor at the Centre National de la Recherche Scientifique, Paris



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