Haessel / Landshuter / Lukas | Verlagskorrespondenz: Conrad Ferdinand Meyer, Betsy Meyer – Hermann Haessel mit zugehörigen Briefwechseln und Verlagsdokumenten | Buch | 978-3-8353-3625-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 4.6, 668 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 250 mm, Gewicht: 1304 g

Reihe: C. F. Meyers Briefwechsel. Historisch-kritische Ausgabe

Haessel / Landshuter / Lukas

Verlagskorrespondenz: Conrad Ferdinand Meyer, Betsy Meyer – Hermann Haessel mit zugehörigen Briefwechseln und Verlagsdokumenten

Briefe 1888 bis 1890
Verlagskorrespondenz : Conrad Ferdinand Meyer, Betsy Meyer - Hermann Haessel : mit zugehörigen Briefwechseln und Verlagsdokumenten
ISBN: 978-3-8353-3625-4
Verlag: Wallstein

Briefe 1888 bis 1890

Buch, Deutsch, Band 4.6, 668 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 250 mm, Gewicht: 1304 g

Reihe: C. F. Meyers Briefwechsel. Historisch-kritische Ausgabe

ISBN: 978-3-8353-3625-4
Verlag: Wallstein


Eine reiche Quelle des literarischen Lebens im 19. Jahrhundert und das Zeugnis einer über 30 Jahre andauernden, spannungsreichen Autor-Verleger-Beziehung.

Der sechste Teilband des Verlagsbriefwechsels versammelt die Korrespondenz der Jahre 1888 bis 1890 - jener Phase, in der nach zwölf hochproduktiven Jahren kein neues Originalwerk C.F.Meyers mehr auf den Markt kommt. Das erste Jahr ist geprägt von Meyers Atemwegserkrankung, die ihn in eine nervöse Depression stürzt und seinen Verleger Haessel in große Sorge versetzt. Der Beginn der Genesung geht einher mit der Verleihung des bayerischen Maximiliansordens Ende 1888. Während der Jahre 1889 und 1890 beschäftigt sich Meyer ausgiebig mit neuen literarischen Plänen, von denen aber viele nicht zur Vollendung gelangen. Des Weiteren berät er Haessel bei dessen neuen literarischen Veröffentlichungen, vor allem den 'Berliner Romanen' von Theophil Zolling und Ernst Ziels scharfen 'Modernen Xenien'. Erst im Laufe des Jahres 1890 findet Meyer den Stoff, der seiner letzten Novelle 'Angela Borgia' (1891) zugrunde liegt. Haessel verbreitet unterdessen Meyers schon existierende Werke mit immer neuen kreativen Marketingideen.

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Weitere Infos & Material


Meyer, Betsy
Betsy Meyer (1831-1912), C. F. Meyers Schwester, war lange Zeit seine engste literarische Vertraute.

Haessel, Hermann
Hermann Haessel (1819-1901), Leipziger Verleger, war der Entdecker und Wegbereiter von C.F. Meyer.

Zeller, Rosmarie
Rosmarie Zeller, geb. 1946, emeritierte Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel.

Meyer, Conrad Ferdinand
C. F. Meyer (1825-1898) war einer der bedeutendsten Schweizer Dichter des Realismus. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm erst im Alter von über 45 Jahren mit dem Versepos 'Huttens letzte Tage' (1871). Die Novelle 'Das Amulett' (1873) und der Roman 'Jürg Jenatsch' (1876) brachten erste Erfolge als Erzähler. In den 1880er Jahren schließlich wurde Meyer mit historischen Novellen zu einem Bestseller-Autor.

Landshuter, Stephan
Stephan Landshuter, geb. 1968, Promotion an der Bergischen Universität Wuppertal, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Zürich und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Lukas, Wolfgang
Wolfgang Lukas, Prof. für Neuere deutsche Literaturgeschichte und Editionswissenschaft i. R. Zusammen mit Michael Scheffel leitet er die Wuppertaler Arbeitsstelle des in Kooperation mit der Universität -Cambridge (UK), der Cambridge University Library (CUL) und dem Deutschen Literaturarchiv Marbach sowie mit dem Trier Center for Digital Humanities durchgeführten und im Akademienprogramm geförderten Forschungsprojekts 'Arthur Schnitzler. Digitale historisch-kritische -Edition (Werke 1905 bis 1931)'.

Rickenbacher, Elisabeth
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