Buch, Deutsch, Band 6, 319 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm
Studien zu einem komplexen Phänomen
Buch, Deutsch, Band 6, 319 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm
Reihe: Polizei – Geschichte – Gesellschaft
ISBN: 978-3-86676-790-4
Verlag: Verlag f. Polizeiwissens.
Die Beiträge dieses Bandes nehmen neue Formen rechtsextremen und islamistischen Terrors in den Blick. Sie beschäftigen sich mit allein handelnden Tätern, die dennoch keine Einzeltäter sind – mit sich schnell radikalisierenden jungen Menschen und mit virtuellen Welten, die längst Teil der realen Welten sind. Diese Entwicklungen stellen Polizei und Sicherheitsbehörden, aber auch Präventionsbemühungen vor neue, schier unlösbare Aufgaben. Zusammenfassend hebt der Autor hervor:
„Das Ende des klassischen Terroristen bedeutet […] nicht das Ende des Terrorismus, sondern seine Transformation. Der Terrorist der Gegenwart ist oft weniger Soldat einer Organisation als Produkt eines Milieus. Er muss nicht mehr kommandiert werden, wenn er sich längst ideologisch bestätigt fühlt. Er braucht nicht zwingend eine Gruppe, wenn Plattformen, Chaträume und Vorbilder ihm das Gefühl geben, Teil eines größeren Kampfes zu sein. Genau deshalb wird die Lage unübersichtlicher. Was an organisatorischer Klarheit verloren geht, wird durch digitale Verdichtung ersetzt. Wer diese Veränderung nicht ernst nimmt, reagiert auf die Bedrohungen von heute mit den Begriffen von gestern.“
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorwort von Christoph Kopke
Das Ende des klassischen Terroristen. Wie digitale Radikalisierung, Nachahmung und virtuelle Echokammern das Gewaltbild verändern
Terrorismus in Europa: 60 Trends
Terrorismus jeglicher Couleur in Europa. Ein worst case der politischen Krisenkommunikation
Der neue Tätertypus des „Lone Wolf “ und die Unterschätzung der virtuellen Dimension des Rechtsterrorismus
Der beunruhigende Anstieg des offline-und online- Antisemitismus in allen Phänomenbereichen
Radikalisierung von Jugendlichen als neue Herausforderung
Rechtsextremismus auf Gamingplattformen. Präventionsansätze?
Der neue Salatbar-Terrorismus als sicherheitspolitische Herausforderung
Der Mörder vom Mu¨nchener Olympia-Einkaufszentrum – Rechtsextremistisch motivierter Einsamer-Wolf-Terrorismus statt Amoklauf. Eine notwendige Neubewertung
Neue virtuelle Dimension im Fall des Anschlags von Mu¨nchen am 22. Juli 2016
Breivik als „Dammbruch“ – Eine psychoanalytische Annäherung
Textnachweise




