Buch, Deutsch, 360 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 211 mm, Gewicht: 577 g
Mitteilungen aus den Memoiren des Satan
Der Text des Neusatzes folgt der Ausgabe von 1890, erschienen in der Deutschen Verlags-Anstalt, Stuttgart. Die Rechtschreibung wurde der Ausgabe München 1970 angepaßt.
ISBN: 978-3-96662-421-3
Verlag: Boer
Mit Illustrationen von Wilhelm Gause und Heinrich Lefler
Buch, Deutsch, 360 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 211 mm, Gewicht: 577 g
ISBN: 978-3-96662-421-3
Verlag: Boer
Schon auf der Universität hat Hauff vermutlich die ersten Skizzen zu seinen »Memoiren des Satan« entworfen und, wenn auch des künftigen Zweckes noch unbewußt, zum Teil in der uns vorliegenden Form fertig geschrieben; davon zeugen mit fast unumstößlicher Gewißheit die Frische und Lebendigkeit so mancher Szene (ich erinnere nur an die köstliche Schilderung des Kollegienbesuches) sowie die lebhafte Karikatur gewisser Persönlichkeiten und vor allem Hauffs eigene Worte in seinem am 25. November 1825 an Th. Hell (Winkler) gerichteten Briefe. »Ich habe«, sagt er hier, »ehe ich es wagte, jene Memoiren in die Welt gehen zu lassen, lange vorgearbeitet und Stoffe gesammelt, die nicht ohne Interesse sein möchten. Ich habe sie in Form von Novellen und Erzählungen teils schon niedergeschrieben, teils so angelegt, daß sie in kurzem der Vollendung nahe sind.« Zusammengestellt und innerlich verbunden hat Hauff diese Entwürfe dann während seines Aufenthaltes im Hügelschen Hause; hier wird er nach eifriger Lektüre von Hoffmanns Schriften auch die Einleitung geschrieben haben, die außer manchem anderen z. B. in der Gestalt des mysteriösen Herrn Hasentreffer an Hoffmanns »Elixire des Teufels« erinnert.
Weitere Infos & Material
Inhalt
Erster Teil
Einleitung
Erstes Kapitel. Der Herausgeber macht eine interessante Bekanntschaft
Zweites Kapitel. Der schauerliche Abend
Drittes Kapitel. Der schauervolle Abend (Fortsetzung)
Viertes Kapitel. Das Manuskript
I. Die Studien des Satan auf der berühmten Universität …en
Fünftes Kapitel. Einleitende Bemerkungen
Sechstes Kapitel. Wie der Satan die Universität bezieht, und welche Bekanntschaften er dort machte
Siebentes Kapitel. Satan besucht die Kollegien, was er darin lernte
Achtes Kapitel. Der Satan bekömmt Händel und schlägt sich; Folgen davon
Neuntes Kapitel. Satans Rache am Dr. Schnatterer
Zehntes Kapitel. Satan wird wegen Umtrieben eingezogen und verhört; er verläßt die Universität
II. Unterhaltungen des Satan und des ewigen Juden in Berlin
Eilftes Kapitel. Wen der Teufel im Tiergarten traf?
Zwölftes Kapitel. Satan besucht mit dem Ewigen Juden einen ästhetischen Tee
Dreizehntes Kapitel. Angststunden des Ewigen Juden
Vierzehntes Kapitel. Der Fluch (Novelle)
Fünfzehntes Kapitel. Das Intermezzo – Die Trinker
III. Satans Besuch bei Herrn von Goethe
Sechzehntes Kapitel. Bemerkungen über das Diabolische in der deutschen Literatur
Siebzehntes Kapitel. Der Besuch
IV. Der Festtag im Fegefeuer. Eine Skizze
Achtzehntes Kapitel. Beschreibung des Festes. Satan lernt drei merkwürdige Subjekte kennen
Neunzehntes Kapitel. Geschichte des deutschen Stutzers
Zweiter Teil
I. Vorspiel. Worin von Prozessen, Justizräten die Rede, nebst einer stillschweigenden Abhandlung „was von Träumen zu halten sei?“
II. Der Fluch (Fortsetzung)
III. Mein Besuch in Frankfurt
1. Wen der Satan an der Table d’hôte im Weißen Schwanen sah
2. Trost für Liebende
3. Ein Schabbes in Bornheim
4. Das gebildete Judenfräulein
5. Der Kurier aus Wien kommt an
6. Der Reis-Effendi und der Teufel in der Börsenhalle
7. Die Verlobung
IV. Der Festtag im Fegefeuer (Fortsetzung)
1. Der junge Garnmacher fährt fort, seine Geschichte zu erzählen
2. Der Baron wird ein Rezensent
3. Das Theater im Fegefeuer




