Haug | Verstehen des Verstehens des Glaubens | Buch | 978-3-16-200323-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 660 Seiten, Leinen, Format (B × H): 155 mm x 232 mm

Reihe: Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie

Haug

Verstehen des Verstehens des Glaubens

Eine kritische Untersuchung zur Konstellation von Glauben und Verstehen im Kontext der Hermeneutischen Theologie bei Ernst Fuchs, Gerhard Ebeling und Eberhard Jüngel
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-16-200323-2
Verlag: Mohr Siebeck

Eine kritische Untersuchung zur Konstellation von Glauben und Verstehen im Kontext der Hermeneutischen Theologie bei Ernst Fuchs, Gerhard Ebeling und Eberhard Jüngel

Buch, Deutsch, 660 Seiten, Leinen, Format (B × H): 155 mm x 232 mm

Reihe: Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie

ISBN: 978-3-16-200323-2
Verlag: Mohr Siebeck


Die Hermeneutische Theologie des 20. Jahrhunderts versteht den Glauben als eine ausgezeichnete Weise des Verstehens. Ernst Fuchs, Gerhard Ebeling und Eberhard Jüngel knüpfen an Rudolf Bultmanns Programmformel von Glauben und Verstehen an und entfalten sie zu einer eigenständigen theologischen Konzeption. Die leitende These der Studie: Diese Konzeption vollzieht eine folgenreiche Operation, indem sie den Glauben mit dem Verstehen identifiziert. Das Verstehen avanciert zur normativen Leitkategorie und Vollzugsform theologischer Gottes-, Selbst- und Weltdeutung; seine operative Funktion bleibt dabei weitgehend unausgewiesen. Simon Haug unterzieht diese Identifikation einer systematischen kritischen Prüfung, problematisiert die enge Kopplung von Glauben und Verstehen und entwickelt eine entflechtende Differenzierung beider Vollzüge mit besonderer Fokussierung des Nichtverstehens.
Er erschließt zunächst Heideggers existential-ontologische Verstehensanalytik als begriffliche Folie, rekonstruiert sodann die Konstellation von Glauben und Verstehen bei Fuchs, Ebeling und Jüngel und schließt mit einer kritischen Auswertung, in der Identifikation, soteriologische Überladung und unzureichende Reflexion des Verstehens des Verstehens problematisiert werden. Anschließend fragt der Autor eigens nach dem Verstehen des Verstehens: Er setzt mit der Hermeneutikkritik (Hörisch, Lévinas, Waldenfels) ein, zeichnet den Problembefund in exemplarischer Auseinandersetzung mit Emil Angehrns negativistischer Hermeneutik in aktuelle hermeneutische Diskurse ein und mündet in eine Kartographie des Verstehens, die Verstehen, Missverstehen und Nichtverstehen systematisch differenziert. Abschließend justiert er die Konstellation neu: Er markiert eine bleibende Differenz zwischen Glauben und Verstehen, eröffnet weiterführende Diskurshorizonte, bestimmt das Nichtverstehen als konstitutive Dimension des Verstehens wie des Glaubens und bricht damit die Kopplung von Glaube/Verstehen und Unglaube/Nichtverstehen auf.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


A Einleitung: Glauben und Verstehen
I. Glauben - Verstehen
II. Verstehen des Verstehens des Glaubens
III. Aufbau und Gliederung
B Verstehen des Glaubens
I. Verstehen verstehen in der hermeneutischen Philosophie
II. Das Verstehen des Glaubens - im Kontext der Hermeneutischen Theologie
III. Das Verstehen des Verstehens des Glaubens in der Hermeneutischen Theologie - Kritische Auswertung
C Verstehen des Verstehens
I. Kritik des Verstehens
II. Das Verstehen des Verstehens - nach der Hermeneutikkritik
III. Verstehen verstehen - eine Kartographie
D Verstehen des (Nicht-)Verstehens des Glaubens
I. Ergebnis der Arbeit: Zur bleibenden Differenz von Glauben und Verstehen
II. Diskurshorizonte
III. Verstehen des Nichtverstehens des Glaubens

A Einleitung: Glauben und Verstehen
I. Glauben - Verstehen
II. Verstehen des Verstehens des Glaubens
III. Aufbau und Gliederung
B Verstehen des Glaubens
I. Verstehen verstehen in der hermeneutischen Philosophie
II. Das Verstehen des Glaubens - im Kontext der Hermeneutischen Theologie
III. Das Verstehen des Verstehens des Glaubens in der Hermeneutischen Theologie - Kritische Auswertung
C Verstehen des Verstehens
I. Kritik des Verstehens
II. Das Verstehen des Verstehens - nach der Hermeneutikkritik
III. Verstehen verstehen - eine Kartographie
D Verstehen des (Nicht-)Verstehens des Glaubens
I. Ergebnis der Arbeit: Zur bleibenden Differenz von Glauben und Verstehen
II. Diskurshorizonte
III. Verstehen des Nichtverstehens des Glaubens


Haug, Simon
Geboren 1994; Studium der Evangelischen Theologie in Ewersbach und Heidelberg; 2025 Promotion zum Dr. theol. an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; 2025-26 Wissenschaftlicher Referent an der FEST Heidelberg; seit 2026 Pastor der Freien evangelischen Gemeinde Dortmund.

Geboren 1994; Studium der Evangelischen Theologie in Ewersbach und Heidelberg; 2025 Promotion zum Dr. theol. an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; 2025-26 Wissenschaftlicher Referent an der FEST Heidelberg; seit 2026 Pastor der Freien evangelischen Gemeinde Dortmund.

Born 1994; studied Protestant Theology in Ewersbach and Heidelberg; 2025 doctorate (Dr. theol.) at Heidelberg University; 2025-26 Research Associate at FEST Heidelberg; since 2026 Pastor of the Free Evangelical Church in Dortmund.



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