Buch, Deutsch, 119 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 190 mm, Gewicht: 220 g
ISBN: 978-3-903267-27-5
Verlag: Edition fabrik.transit
"Dali schreit Hochalpen", der neue Lyrikband von Thomas Havlik, ist in 6 Zyklen unterteilt - “Vögel sind Möbel, Vögel sind Blume”, “Gaumensichtfeld”, “Standuhrensäfte”, “Sprechfunk vom Ufopunk im Schlaf”, “Die Wahrsch-Quappe”, “Träumt Azteken” - mit wechselnden, aber auch weiter wandernden, aufeinander aufbauenden Motiven und Surrealitäten, sonettähnlicher, psychedelischer Language-Tropfen, die laut gelesen ihre größte Wirkung entfalten.
“Rhythmus und Klang” - vielleicht als Gegenmittel zum manipulativen Einsatz politischer Rede oder Schein-Bedürfnisse triggernder Werbung; das Vibrieren, das man beflimmert, sobald man in sich hineinhorcht und versucht, sich bis in die Nervenfasern zu spüren, um empfindsam seine Umwelt in sich aufzunehmen, nur um im nächsten Moment nicht anders zu können, als die völlige Nichtigkeit eines jeden Ichs im Raum-Zeitgefüge zu erkennen; Dalis paranoisch-kritische-Methode; “Dali schreit Hochalpen” als Anagramm von “Poetisch allerhand ich”: so einiges an mehr oder weniger verstecktem “Meta” aus Kunst und Literatur; Hans Arp und Hugo Ball, Artaud, Lorca, Benn... so: fliegt dem Bürger vom spitzen Kopf der Hut!




