Hebbel, Friedrich
Christian Friedrich Hebbel wurde am 18. März 1813 als Sohn des Maurers Claus Friedrich Hebbel und seiner Frau Antje Margaretha in Wesselburen geboren. Nach dem Tod seines Vaters 1827 arbeitete er zuerst als Laufbursche, dann als Schreiber. 1835 reiste er nach Hamburg, wo er von der Schriftstellerin Amalie Schoppe unterstützt wurde und seine Freundin und spätere Geliebte Elise Lensing kennenlernte. 1836 begann er das Jurastudium in Heidelberg, das er aber bald wieder abbrach, um nach München zu gehen, da er sich dort bessere Chancen für seine Schriftstellerei erhoffte. Erste Gedichte und Erzählungen entstanden. 1840 beendete Hebbel die Arbeiten an der Tragödie Judith, die seinen Ruf als dramatischer Schriftsteller begründete. Am 6. Juli 1840 fand die Uraufführung in Berlin statt. Es folgte eine Vielzahl weiterer Veröffentlichungen, zu den berühmtesten zählten Maria Magdalene (1844), Genoveva (1846), Die Kuh (1849), Agnes Bernauer (1851) und Gyges und sein Ring (1856). In Wien, wo Hebbel bis zu seinem Tod lebte, heiratete er 1846 die Burgschauspielerin Christine Enghaus, die er 1845 im Theater kennenlernte. Er bekam am 7. November 1863 den Schillerpreis verliehen. Hebbel verstarb am 13. Dezember 1863 in Wien.
Radvan, Florian
Florian Radvan, geboren 1973, lehrt Literaturdidaktik an der Ruhr-Universität Bochum. In seinen Veröffentlichungen hat er sich u. a. mit schülerorientierten Kommentaren und allgemein mit der Rezeption von literarischen Texten in der Schule befasst. Zahlreiche Publikationen, u. a. zu Peter Weiss, Gert Ledig, Friedrich Hebbel und Conrad Ferdinand Meyer.
Christian Friedrich Hebbel wurde am 18. März 1813 als Sohn des Maurers Claus Friedrich Hebbel und seiner Frau Antje Margaretha in Wesselburen geboren. Nach dem Tod seines Vaters 1827 arbeitete er zuerst als Laufbursche, dann als Schreiber. 1835 reiste er nach Hamburg, wo er von der Schriftstellerin Amalie Schoppe unterstützt wurde und seine Freundin und spätere Geliebte Elise Lensing kennenlernte. 1836 begann er das Jurastudium in Heidelberg, das er aber bald wieder abbrach, um nach München zu gehen, da er sich dort bessere Chancen für seine Schriftstellerei erhoffte. Erste Gedichte und Erzählungen entstanden. 1840 beendete Hebbel die Arbeiten an der Tragödie
, die seinen Ruf als dramatischer Schriftsteller begründete. Am 6. Juli 1840 fand die Uraufführung in Berlin statt. Es folgte eine Vielzahl weiterer Veröffentlichungen, zu den berühmtesten zählten
(1844),
(1846),
(1849),
(1851) und
(1856). In Wien, wo Hebbel bis zu seinem Tod lebte, heiratete er 1846 die Burgschauspielerin Christine Enghaus, die er 1845 im Theater kennenlernte. Er bekam am 7. November 1863 den Schillerpreis verliehen. Hebbel verstarb am 13. Dezember 1863 in Wien.
Florian Radvan, geboren 1973, lehrt Literaturdidaktik an der Ruhr-Universität Bochum. In seinen Veröffentlichungen hat er sich u. a. mit schülerorientierten Kommentaren und allgemein mit der Rezeption von literarischen Texten in der Schule befasst. Zahlreiche Publikationen, u. a. zu Peter Weiss, Gert Ledig, Friedrich Hebbel und Conrad Ferdinand Meyer.