Zur gesellschaftlichen Verantwortung von Konsumenten
Buch, Deutsch, Englisch, 259 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 208 mm
ISBN: 978-3-7316-1439-5
Verlag: Metropolis
Das Ziel des Bandes besteht darin, die wissenschaftliche und politische Diskussion um den Begriff der ConSR zu vertiefen. Der innovative Gehalt der ConSR liegt nicht nur darin, in Zukunft über ein konsumentenethisches Pendant zum CSR-Begriff zu verfügen. Aufgrund seines interdisziplinären Zuschnitts ist der ConSR-Begriff besonders gut geeignet, die verbraucherpolitische Forschung zu befördern. Aus den Beiträgen des Bandes lassen sich zudem Policy Recommendations und politische Maßnahmen ableiten, die für konkrete Planungen in Ministerien, Unternehmen, Verbraucherverbänden und -institutionen relevant sind.
Inhalt:
Ludger Heidbrink und Sebastian Müller: Einleitung – Consumer Social Responsibility zwischen Markt und Moral
Imke Schmidt: Consumer Social Responsibility – Theoretische und praktische Grundlagen
Birgit Blättel-Mink: Nachhaltiger Konsum, Prosuming und Digitalisierung – Gegenkultur(en) des Konsumerismus?
Johannes Brinkmann: Consumer Social Responsibility – seven theses and seven exhibits
Michael P. Schlaile, Katharina Klein und Wolfgang Böck: Konsumentenverantwortung. Konzeptualisierungsversuche vor dem Hintergrund einer „bounded morality“
Sebastian Müller: Die soziale Verantwortung des Consumer Citizen
Laura Einhorn und Christian Neuhäuser: Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und Konsument*innen
Guli-Sanam Karimova: Governance von globalen Wertschöpfungsketten – Welche Verantwortung haben Konsument*innen?
Wassili Lasarov und Melanie Trabandt: Consumer Digital Responsibility – Eine Einführung
Stefan Hoffmann: Boykottpartizipation – Ausdruck der Consumer Social Responsibility
Nils Christian Hoffmann: Politische Lenkungsmechanismen und deren psychologische Grenzen. Der Einfluss staatlicher Besteuerung und freiwilliger Abgaben auf den Konsum (un-)ethischer Produkte
Ludger Heidbrink und Sebastian Müller: Consumer Social Responsibility in der Verbraucherpolitik




