Buch, Deutsch, Band 113, 269 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 231 mm, Gewicht: 406 g
Über das historisch-rechtsinstitutionelle Verhältnis zwischen Geld, Fiskus und Notenbank
Buch, Deutsch, Band 113, 269 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 231 mm, Gewicht: 406 g
Reihe: Tübinger Schriften zum Staats- und Verwaltungsrecht
ISBN: 978-3-428-19423-0
Verlag: Duncker & Humblot GmbH
Fabian Heide analysiert die historisch-rechtsinstitutionellen Entstehungs- und Wirkzusammenhänge des Geldes und skizziert in einer multidisziplinären Tour d’Horizon die Entwicklungspfade vom Frühmittelalter bis in die deutsche Gegenwart. Geld erweist sich als ein primär fiskalisches Instrument politischer Autoritäten, ehe es erst im weiteren Verlauf institutionell und ideengeschichtlich »vermarktlicht« wurde. Dem Recht kommt dabei die zentrale Rolle als Steuerungs- und Institutionalisierungsmodus zu. Geld ist, so die Kernthese, rechtlich konstruiert.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Wirtschaftswissenschaften Wirtschaftswissenschaften Wirtschaftsgeschichte
- Rechtswissenschaften Recht, Rechtswissenschaft Allgemein Rechtsgeschichte, Recht der Antike
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politische Systeme Demokratie
- Rechtswissenschaften Wirtschaftsrecht Bank- und Versicherungsrecht Bank-, Sparkassen- und Börsenrecht
Weitere Infos & Material
Einleitung
Geld in der deutschen Rechtswissenschaft – Theoretisch-konzeptioneller Analyserahmen – Aufbau und Limitationen der Arbeit
A. Die rechtliche Konstituierung von Geld und Markt
Münzgeld als Fiskalprojekt – Die rechtliche Privilegierung von Münzen 'aus reinem Silber und vollen Gewichts' – Geld, Markt und königliche Verleihungen
B. Geld, Schuld und die Verrechtlichung politischer Herrschaft
Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit - Teil 1 – Geld wird zu Silber – Die Kommodifizierung des Geldes in der mittelalterlichen Rechtslehre – Geld, Kredit und die Macht des Rechts
C. Die Neuerfindung des Geldes: Notenbank, Banknoten und die Verhinderung des Parlamentarismus
Alles beim Alten – Notenbank als Fiskalprojekt – Ein neues Geld für Staatsschulden – Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit - Teil 2 – Die institutionelle Entkoppelung von Geldschöpfung und Fiskus – Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit - Teil 3 – Die Ära des modernen Geldsystems bricht an – Die Vermarktlichung des modernen Geldes in der Rechtswissenschaft
D. Epilog: Private Geldschöpfung, Demokratieprinzip und der Euro
Notenbank, Kapitalismus und das Gemeinwohl – Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit –-Teil 4 –Geldwertstabilität, Demokratie und juridische Pfadabhängigkeiten – Geld und Notenbank – ohne Fiskus




