Heilbronn / Rabinovici / Sznaider | Neuer Antisemitismus? | Buch | 978-3-518-12740-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 494 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 177 mm, Gewicht: 292 g

Reihe: Edition Suhrkamp

Heilbronn / Rabinovici / Sznaider

Neuer Antisemitismus?

Fortsetzung einer globalen Debatte
Zweite, erweiterte und überarbeitete Auflage
ISBN: 978-3-518-12740-7
Verlag: Suhrkamp Verlag

Fortsetzung einer globalen Debatte

Buch, Deutsch, 494 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 177 mm, Gewicht: 292 g

Reihe: Edition Suhrkamp

ISBN: 978-3-518-12740-7
Verlag: Suhrkamp Verlag


Worauf lassen wir uns ein, wenn wir Antisemitismus begreifen wollen? Meinen wir ein Gefühl, ein Ressentiment, eine Haltung, ein Gerücht oder gar nur ein Vorurteil über eine bestimmte soziale und kulturelle Gruppe, die Juden genannt wird? Ressentiments gegen Juden kommen von Rechten, Linken, der Mitte, von Muslimen, sogar von anderen Juden.

Vor diesem Hintergrund ist es Zeit, Bilanz zu ziehen, und eine erweiterte Fassung des mittlerweile zum Standardwerk avancierten Sammelbandes zur Frage des »neuen Antisemitismus« vorzulegen. Die bisherigen Beiträge werden ergänzt um neue Texte, unter anderem zur aktuellen Situation in Großbritannien, Frankreich und Polen sowie um Erörterungen zur Agitation im Netz und um eine Untersuchung zu antisemitischen Einstellungen unter Flüchtlingen. Die älteren Texte sind jeweils zudem durch ein Postskriptum der Autoren angereichert. So ist das Buch nun mehr als ein Diskussionsband, es ist eine Dokumentation und eine Fortsetzung der globalen Debatte über den »neuen Antisemitismus« zugleich.

Mit Texten von Omer Bartov, Tony Judt, Judith Butler, Gerd Koenen, Sina Arnold, Michel Wieviorka, Matthias Küntzel, Katajun Amirpur, Ian Buruma, András Kovács, Rafal Pankowski, Jan T. Gross, Brian Klug, Anshel Pfeffer, Monika Schwarz-Friesel, Ingrid Brodnig, Moshe Zimmermann und Dan Diner.

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Weitere Infos & Material


Doron Rabinovici und Natan Sznaider: Neuer Antisemitismus: Die Verschärfung einer Debatte
Omer Bartov: Der alte und der neue Antisemitismus
Tony Judt: Zur Unterscheidung zwischen Antisemitismus und Antizionismus
Judith Butler: Antisemitismus und Rassismus: Für eine Allianz der sozialen Gerechtigkeit
Gerd Koenen: Mythen des 19., 20. und 21. Jahrhunderts
Sina Arnold: Der neue Antisemitismus der Anderen? Islam, Migration und Flucht
Michel Wieviorka: Der Antisemitismus im Frankreich der Gegenwart
Matthias Küntzel: Von Zeesen bis Beirut: Nationalsozialismus und Antisemitismus in der arabischen Welt
Katajun Amirpur: Licht und Schatten: Antisemitismus im Iran
Ian Buruma: Im gleichen Boot? Zur Beziehung zwischen Amerika und Israel
András Kovács: Postkommunistischer Antisemitismus: alt und neu. Der Fall Ungarn
Rafal Pankowski: Die Renaissance des antisemitischen Diskurses in Polen
Jan T. Gross: Offizieller Antisemitismus in Polen: Eine persönliche Betrachtung
Brian Klug: Die Linke und die Juden: Labours Sommer der Bitterkeit
Anshel Pfeffer: Gute Juden, schlechte Juden: Antisemitismus in Jeremy Corbyns Labour Party
Monika Schwarz-Friesel: Judenhass 2.0: Das Chamäleon Antisemitismus im digitalen Zeitalter
Ingrid Brodnig: Im Netz der Antisemiten
Moshe Zimmermann: Im Arsenal des Antisemitismus
Dan Diner: Der Sarkophag zeigt Risse: Über Israel, Palästina und die Frage eines »neuen Antisemitismus«


Heilbronn, Christian
Christian Heilbronn, geboren 1983, arbeitet als Lektor im Suhrkamp Verlag.

Sznaider, Natan
Natan Sznaider, 1954 in Deutschland als Kind aus Polen stammender staatenloser Überlebender der Shoah geboren, ist ein israelischer Soziologe und profunder Analytiker der europäischen Erinnerungskultur. Er lehrte als Professor für Soziologie in Tel Aviv. Seine Schriften widmen sich den Paradoxien der Moderne und dem Kosmopolitismus. Zuletzt erschienen die Bücher Fluchtpunkte der Erinnerung (2022) und Die jüdische Wunde (2024). Als Publizist seziert er historische Traumata, jüdische Identität und den Zionismus. Ein zentraler Bezugspunkt seiner Arbeit ist die politische Theorie Hannah Arendts. Er lebt in Tel-Aviv.

Rabinovici, Doron
Doron Rabinovici, 1961 in Tel Aviv geboren, in Wien aufgewachsen, ist Schriftsteller und Historiker. Sein Werk umfasst Kurzgeschichten, Romane und wissenschaftliche Beiträge. In Österreich hat er immer wieder prominent Position gegen Rassismus und Antisemitismus bezogen. Für sein Werk wurde er zuletzt mit dem Anton-Wildgans-Preis und dem Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet.

Christian Heilbronn, geboren 1983, arbeitet als Lektor im Suhrkamp Verlag.


Doron Rabinovici, 1961 in Tel Aviv geboren, in Wien aufgewachsen, ist Schriftsteller und Historiker. Sein Werk umfasst Kurzgeschichten, Romane und wissenschaftliche Beiträge. In Österreich hat er immer wieder prominent Position gegen Rassismus und Antisemitismus bezogen. Für sein Werk wurde er zuletzt mit dem Anton-Wildgans-Preis und dem Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet.


Natan Sznaider, 1954 in Deutschland als Kind aus Polen stammender staatenloser Überlebender der Shoah geboren, ist ein israelischer Soziologe und profunder Analytiker der europäischen Erinnerungskultur. Er lehrte als Professor für Soziologie in Tel Aviv. Seine Schriften widmen sich den Paradoxien der Moderne und dem Kosmopolitismus. Zuletzt erschienen die Bücher (2022) und (2024). Als Publizist seziert er historische Traumata, jüdische Identität und den Zionismus. Ein zentraler Bezugspunkt seiner Arbeit ist die politische Theorie Hannah Arendts. Er lebt in Tel-Aviv.



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