Buch, Deutsch, Latin, 180 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm
Reihe: ISSN
Ein intertextueller Ansatz
Buch, Deutsch, Latin, 180 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm
Reihe: ISSN
ISBN: 978-3-11-225640-4
Verlag: De Gruyter
Das Epos des Dichters M. Annaeus Lucanus (39–65 n. Chr.) schildert den Bürgerkrieg zwischen Caesar und Pompeius (49/48 v. Chr.) in drastischer Art und Weise. Die vorliegende Studie geht der Frage nach, wie Lucan auf Caesars , insbesondere das , Bezug nimmt und welche Funktion diese Bezüge erfüllen. Im Zentrum steht die Analyse der vielfältigen motivischen und strukturellen Verbindungen zwischen beiden Texten. In einem textchronologischen Durchgang durch das Epos wird gezeigt, dass Lucan Caesars narrative Technik nicht nur kannte, sondern sie bewusst in sein eigenes dichterisches Projekt integrierte. Die , die einen Krieg mit einem auswärtigen Feind schildern, fungieren dabei als prägende Bezugspunkte, an die Lucan anknüpft und im Kontext der disruptiv veränderten Situation des Bürgerkrieges zugleich kritisch reflektiert und neu deutet. Durch diese intertextuelle Auseinandersetzung entsteht ein vielschichtiger Kriegsdiskurs, der Caesars Perspektive aufgreift und zugleich hinterfragt. Die Studie eröffnet damit neue Perspektiven auf die intertextuelle Konzeption von Lucans Werk, bei der insbesondere Caesars Werke bisher weitgehend vernachlässigt worden sind.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Alte Geschichte & Archäologie
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Geschichte einzelner Länder Naher & Mittlerer Osten
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Klassische Literaturwissenschaft




