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Hellgardt / Kleiber | Edition der Heidelberger Handschrift P (Codex Pal. Lat. 52) und der Handschrift D (Codex Discissus: Bonn, Berlin/Krakau, Wolfenbüttel) | Buch | 978-3-484-64053-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 208 Seiten, Format (B × H): 175 mm x 246 mm, Gewicht: 560 g

Reihe: Evangelienbuch, Band II/2

Hellgardt / Kleiber

Edition der Heidelberger Handschrift P (Codex Pal. Lat. 52) und der Handschrift D (Codex Discissus: Bonn, Berlin/Krakau, Wolfenbüttel)

Teil 2: Einleitung und Apparat
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-484-64053-5
Verlag: De Gruyter

Teil 2: Einleitung und Apparat

Buch, Deutsch, 208 Seiten, Format (B × H): 175 mm x 246 mm, Gewicht: 560 g

Reihe: Evangelienbuch, Band II/2

ISBN: 978-3-484-64053-5
Verlag: De Gruyter


Als einmaliger Glücksfall innerhalb der frühmittelalterlichen Textüberlieferung ist schon früher die Erhaltung des Otfridschen Handexemplars in Gestalt der Wiener Handschrift (Cod. 2687) gewürdigt worden. Die Heidelberger Handschrift (Pal. Lat. 52) setzt dazu eine weitere Pointe. Sie stammt nicht nur aus Otfrids Skriptorium, sie ist sogar von den gleichen Hauptmitarbeitern wie in V direkt kopiert und in vielfacher Hinsicht verfeinert und künstlerisch weiterentwickelt worden. Dies geschah wohl noch zu Lebzeiten Otfrids im letzten Viertel des 9. Jahrhunderts, allerdings ohne Korrekturen des Dichters. Otfrid selbst hat Anfertigung und Ausgestaltung der Abschrift samt Rubrikation dem Hauptmitarbeiter des Vindobonensis, Hand V1 (= P1) übertragen, ihm die Hand V2 (= P2) als Mitarbeiter zugewiesen. Prinzip war die absolute Genauigkeit in der Textübernahme aus V. Eigenständige Texteingriffe wurden vermieden, d.h. Änderungen wurden auf formale und künstlerische Aspekte beschränkt. Das Schreiberkonsortium hat auf die Herausarbeitung struktureller Formindizien besonderen Wert gelegt. Deren Funktion als Sinngruppen, von Wichtigkeit auch für den musikalischen Vortrag, war den Mitarbeitern bekannt. Die Einsicht in die Sinnstruktur dieser Initialen ging in der Folgeüberlieferung der Otfridhandschriften (D/F) verloren. Dies gilt auch für sämtliche moderne Herausgeber und Editionen.

Hellgardt / Kleiber Edition der Heidelberger Handschrift P (Codex Pal. Lat. 52) und der Handschrift D (Codex Discissus: Bonn, Berlin/Krakau, Wolfenbüttel) jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Ernst Hellgardt, em., Ludwig Maximilians Universität München, Wolfgang Kleiber, em., Johannes Gutenberg-Universität Mainz.



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