Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, Band 135, 70 Seiten, Format (B × H): 295 mm x 205 mm
Reihe: HoF-Arbeitsberichte
Ergebnisse der 3. Welle - 2025
Buch, Deutsch, Band 135, 70 Seiten, Format (B × H): 295 mm x 205 mm
Reihe: HoF-Arbeitsberichte
ISBN: 978-3-69059-009-9
Verlag: Institut f. Hochschulforschung Wittenberg
Die dritte Welle der HochKI-Befragung untersucht den Einsatz generativer KI-Tools in der Öffentlichkeitsarbeit deutscher Hochschulen im Jahr 2025. Auf Basis einer teilstandardisierten Online-Befragung, an der sich 64 Kommunikationsabteilungen beteiligt haben, analysiert die Studie Nutzungsmuster, Anwendungsfälle und Herausforderungen entlang der Phasen der Kommunikationsplanung. Als neues Messinstrument wird die KIWI-Matrix (KI in der Wissenschaftskommunikation) eingeführt, die den KI-Einsatz differenziert nach Themenwahl, Zielgruppenanalyse, Kommunikationszieldefinition, Medium-/Formatauswahl, Stil/Tonalität und Wirkungsanalyse erfasst. Die Ergebnisse zeigen eine dynamische Diffusion generativer KI seit 2023: Die regelmäßige Nutzung von Textgenerierungstools stieg von 22 auf 84 Prozent, Übersetzungstools werden von 83 Prozent regelmäßig eingesetzt. Gleichzeitig offenbart sich eine ausgeprägte strategische Lücke: Während KI intensiv für operative Aufgaben wie Textoptimierung und Übersetzung genutzt wird, bleiben analytische Phasen wie Zielgruppenanalyse (5 %) und Wirkungsmessung (3 %) weitgehend unberührt. Datenschutzbedenken (81 %) und Faktentreue (77 %) bilden die zentralen Hemmnisse. Geringe Budgets und informelle „Schatten-KI“-Nutzung (69 %) verweisen auf eine Diskrepanz zwischen institutioneller Regulierung und faktischer Praxis. Die Studie konstatiert einen beginnenden Rollenwandel von Kommunikator.innen als Produzent.innen hin zu Kurator.innen, dessen Vollzug jedoch eine durchgängige KI-Unterstützung aller Planungsphasen voraussetzt.




