Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, Band 9, 72 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 150 mm, Gewicht: 120 g
Reihe: MIKROMAKRO
Empfohlen vom DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
Buch, Deutsch, Band 9, 72 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 150 mm, Gewicht: 120 g
Reihe: MIKROMAKRO
ISBN: 978-3-99082-060-5
Verlag: edition riedenburg e.U.
Zielgruppe
für alle Kinder ab etwa 4 Jahren; für Familien mit Kindern, die an Allergien leiden; für die Vorschule, Kita, Kindergarten, Grundschule, Erwachsenenbildung; für Kinderärzte und Kinderärztinnen; für SozialarbeiterInnen; für Familienberatungsstellen; für den Erstspracherwerb geeignet, da in sehr einfacher Sprache verfasst
Weitere Infos & Material
Heya, ich bin der Drache Hatschi. Rate mal, warum ich so heiße!
Bestimmt hast du es gewusst: Ich werde Hatschi genannt, weil ich jeden Tag sehr oft niese.
Als ich vor einiger Zeit aus meinem Drachenei geschlüpft bin, fragte mich meine Drachenmutter:
„Und du, mein Kleiner? Wie willst du gerne heißen?“
In diesem Moment juckte meine Nase, wie so oft, und ich antwortete:
„Ha-, ha-, hatschi!“
So nieste ich und eine kleine Stichflamme schoss aus meinem Mund, ganz knapp an Mamas Kopf vorbei.
Sie lachte und beschloss:
„Hatschi! Das ist ein schöner und passender Name für dich!“
Es gibt also diese eine, klitzekleine Schwierigkeit, wenn man als Drache so viel niesen muss.
Hast du da eine Idee?
Genau: Wir Drachen stoßen bei jedem Hatschi eine Stichflamme aus – kleiner Drache, kleine Stichflamme, großer Drache, große Stichflamme.
Zumindest, wenn wir den Mund beim Niesen aufmachen.
So kam es, dass ich Mamas heilige Schuppensammlung bereits verstorbener Drachen abfackelte, Papas gefangener Prinzessin die Haare verbrannte, Tante Othelias kampflustigen Ritter verscheuchte und Omas Skelettsammlung aller bislang bezwungenen Feinde verkokelte.
Ich versuchte alles Mögliche, um ja kein Feuer beim Niesen zu speien.
Hast du eine Ahnung, was ich alles probiert habe?
Sehr gute Ideen. Das werde ich demnächst ausprobieren.
Also, ich nahm mir fest vor, den Mund geschlossen zu lassen, doch mein Feuerstrahl verbrannte mir die Lippen und aus meinen Ohren kam beißender Rauch, der bis ins Weltall stank.
Ich trank vor dem Niesen schnell ein Glas Wasser, aber das wurde in Millisekunden zu heißem Wasserdampf, der sich in einer megamäßig großen Explosion entlud und unsere Höhle sowie unseren Drachenberg erzittern ließ.
Alle Nachbardrachen kamen angerannt, weil sie dachten, es gäbe ein Erdbeben!
Schließlich nahm ich mir vor, immer in eine unbewohnte Höhle zu niesen.
Das klappte zwar sehr gut, doch logischerweise war nicht immer eine Höhle in der Nähe.
Am schlimmsten war es, wenn wir Drachenkinder auf der Wiese hinter dem Drachenfelsen Verstecken spielten.
Warum wohl?
Ich versteckte mich wunderbar in all dem großen Gras und zwischen den wundervollen Blumen. Allerdings musste ich dauernd niesen und Rauch oder Feuer verrieten mein Versteck.
So wurde ich immer als Erster entdeckt.
Das war total doof.
Da mir zusätzlich die Augen zuschwollen und ich nur noch verschwommen sah, konnte ich die anderen auch nicht finden.
Ich sah die Umgebung ungefähr so wie auf diesem Bild.
Könntest du mir helfen, meine Drachenfreunde zu finden?
Als Doktor Hase vor dem Drachenland in die Wohnung bei den drei Hügeln einzog, beschloss meine Mutter, dass wir ihm von meinen Niesattacken und den zugeschwollenen Augen erzählen sollten.
Vielleicht hatte er ja eine Idee, warum ich so anders als meine Drachengeschwister war.
Wir flogen also zu seiner Praxis.
Als wir vor der Praxis von Doktor Hase standen, musste ich ... Ja, was wohl?
Genau ... du sagst es: Niesen!
Leider gab es in der Nähe keine Höhle und ich nieste mit einer gewaltigen Stichflamme auf das wunderschöne Türschild.
Natürlich konnte man danach nichts mehr darauf lesen und die Patienten von Doktor Hase irrten so lange in der Gegend herum, bis der Arzt für ein neues Schild sorgte.




