Hermes | Krankheit: Krieg | Buch | 978-3-8375-0752-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 2, 532 Seiten, Format (B × H): 159 mm x 223 mm, Gewicht: 872 g

Reihe: Zeit der Weltkriege

Hermes

Krankheit: Krieg

Psychiatrische Deutungen des Ersten Weltkrieges
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-8375-0752-2
Verlag: Klartext Verlag

Psychiatrische Deutungen des Ersten Weltkrieges

Buch, Deutsch, Band 2, 532 Seiten, Format (B × H): 159 mm x 223 mm, Gewicht: 872 g

Reihe: Zeit der Weltkriege

ISBN: 978-3-8375-0752-2
Verlag: Klartext Verlag


Im Ersten Weltkrieg erkrankten beim Feld- und Besatzungsheer über 600.000 Menschen an sogenannten „Krankheiten des Nervengebiets“. Maria Hermes untersucht in ihrem Buch die Frage, welche Deutungen des Krieges in den ärztlichen Untersuchungsergebnissen psychischer Erkrankungen zum Ausdruck kommen. Welcher Einfluss wurde dem Krieg auf die seelische Gesundheit der Menschen zugesprochen und welche ärztlichen Auffassungen über die Ursachen seelischer Krankheit im Krieg äußern sich auf diese Weise? Welche Zusammenhänge wurden zwischen Kriegsverlauf und psychischen Krankheiten hergestellt? Wie deuteten die Ärzte seelische Gesundheit im Krieg?

Diese psychiatrischen Deutungen des Ersten Weltkrieges stehen im Mittelpunkt des Buches. Mit ihren Krankheitsauffassungen nahmen Psychiater nicht nur eine individuelle Einordnung der Krankheitserscheinungen einzelner Patienten vor. Sie positionierten sich zugleich auch innerhalb der Debatte, wie der Krieg zu deuten sei.

Die qualitative und quantitative Analyse der Krankenakten soldatischer sowie ziviler männlicher und weiblicher Patienten zeigt die Verknüpfungen von Medizin und Militär in einem ursprünglich zivilen Krankenhaus zwischen 1914 und 1918. Die psychiatrische Behandlung von Soldaten wird in diesem Buch erstmalig mit der Diagnostik bei zivilen Patienten verglichen. Diesen Vergleich nicht zu berücksichtigen ist ein Manko bisheriger Psychiatriegeschichtsforschung.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Hermes, Maria
Dr. Maria Hermes ist Kulturwissenschaftlerin und arbeitet in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen sowie freiberuflich im ausstellungskonzeptionellen und museumspädagogischen Bereich für verschiedene Museen in Niedersachsen und Bremen sowie im Bereich der Nachlasserschließung. Seit 2004 Mitarbeiterin im Krankenhaus-Museum Bremen. Diverse Beiträge zur Psychiatriegeschichte Bremens. Forschungsschwerpunkte sind kultur- und technikhistorische Themen der Regionalgeschichte Niedersachsens und Bremens im 19. und 20. Jahrhundert.

Dr. Maria Hermes ist Kulturwissenschaftlerin und arbeitet in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen sowie freiberuflich im ausstellungskonzeptionellen und museumspädagogischen Bereich für verschiedene Museen in Niedersachsen und Bremen sowie im Bereich der Nachlasserschließung. Seit 2004 Mitarbeiterin im Krankenhaus-Museum Bremen. Diverse Beiträge zur Psychiatriegeschichte Bremens. Forschungsschwerpunkte sind kultur- und technikhistorische Themen der Regionalgeschichte Niedersachsens und Bremens im 19. und 20. Jahrhundert.



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