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Herrmann | Das Vaterbild psychosomatisch Kranker | Buch | 978-3-540-16417-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 142 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 282 g

Herrmann

Das Vaterbild psychosomatisch Kranker


1. Auflage 1986
ISBN: 978-3-540-16417-3
Verlag: Springer

Buch, Deutsch, 142 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 282 g

ISBN: 978-3-540-16417-3
Verlag: Springer


In der psychoanalytischen Entwicklungspsychologie spielte bisher der Vater bis zum 3. Lebensjahr seines Kindes erstaunlicherweise kaum eine Rolle. Wird er iiberhaupt erwahnt, so eher mit einem negativ klingenden Unterton: Meist ist der Vater ja gar nieht da, er sieht sein Kind also kaum. Oder er mischt sich als Rivale urn die praOdipale Liebe des Kindes in die Mutter-Kind-Beziehung ein, wobei er eifer­ siichtig auf die engen Bande der friihen Dyade blickt. Auch in der psychosomatischen Literatur wurde die Figur des Vaters im Rahmen der familiaren Entwieklung des Kindes kaum beriicksieh­ tigt. Fast immer fehlt in den einschlagigen Zeitschriften und Sachbii­ chern das Stiehwort "Vater". Das iiberrascht den praktisch tatigen Psychosomatiker und Psycho­ analytiker, der ja mit der Vater-Problematik seiner Patienten standig In vielen erweiterten Anamnesen finden sieh in der konfrontiert ist. psychosomatischen Praxis gestorte Beziehungen zwischen Vater und Kind. Dabei fallt ein Fehlen des Vaters ebenso auf wie seine emotionale Unerreichbarkeit. Erst in den letzten J ahren sind von psychoanalytischer Seite her Arbeiten erschienen, die sieh mit der Bedeutung des Vaters fiir die Entwieklung des Kindes auseinandersetzen. So weist Abelin darauf hin, daB bereits der Saugling den Vater getrennt von seiner Mutter wahrnimmt und die Erfahrung mit beiden Eltem verinnerlieht. Er sprieht von einer "friihen Triangulierung", die es dem Kleinkind ermoglicht, zu zwei Personen zugleieh eine Beziehung aufzubauen.

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Zielgruppe


Research

Weitere Infos & Material


1 Fragestellung und Thesen.- 2 Methode.- 3 Empirische Untersuchungen mit Hilfe des Gießen-Tests.- 3.1 Psychosomatisch Kranke und Gesunde. Charakterisierung der untersuchten Gruppen.- 3.2 Die Art der Testbeantwortung im Gießen-Test.- 3.3 Ergebnisse der Skalenwerte im Gießen-Test.- 3.4 Ergebnisse der Einzelfragen im Gießen-Test.- 3.5 Zusammenfassende Darstellung der empirischen Untersuchungsergebnisse.- 3.6 Präzisierung der Thesen.- 4 Zur Bedeutung des Vaters in der psychosomatischen Medizin.- 4.1 Empirische Ansätze.- 4.2 Aspekte des Vaters in der Praxis der psychosomatischen Medizin.- 4.3 Entwicklungspsychologische Grundlinien in psychosomatischer Perspektive.- 4.4 Interpretation der empirischen Untersuchungsergebnisse in theoretischer Perspektive.- 5 Falldarstellungen: Das Bild des Vaters aus der Sicht des psychosomatischen Erstinterviews.- 5.1 Patientin (A), 22 Jahre, Studentin.- 5.2 Patientin (B), 38 Jahre, Hausfrau.- 5.3 Patient (C), 22 Jahre, z.Z. Hausmann.- 5.4 Patientin (D), 30 Jahre, Lehramtsanwärterin.- 6 Zusammenfassung.- 7 Literaturverzeichnis.



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