Hirsch | Trauma | Buch | 978-3-8379-3494-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Format (B × H): 125 mm x 205 mm

Reihe: Analyse der Psyche und Psychotherapie

Hirsch

Trauma


3., aktualisierte Auflage 2026
ISBN: 978-3-8379-3494-6
Verlag: Psychosozial Verlag GbR

Buch, Deutsch, Format (B × H): 125 mm x 205 mm

Reihe: Analyse der Psyche und Psychotherapie

ISBN: 978-3-8379-3494-6
Verlag: Psychosozial Verlag GbR


Die Psychoanalyse begann als Traumatheorie, entwickelte sich zur Triebpsychologie und kann heute als Beziehungspsychologie verstanden werden, die (traumatisierende) Beziehungserfahrungen als Ursache schwerer psychischer Störungen sieht. Dabei dient die Internalisierung von Gewalterfahrungen eher der Bewältigung lang andauernder 'komplexer' Beziehungstraumata, akute Extremtraumatisierungen haben hingegen Dissoziationen zur Folge. Während eine psychoanalytische Therapie 'komplex' traumatisierter Patient*innen die therapeutische Beziehung ins Zentrum stellt und sich vielfältiger metaphorischer Mittel bedient, erfordern akute Extremtraumatisierungen, die zu Posttraumatic Stress Disorder führen können, ein verhaltensmodifizierendes, auch suggestives Vorgehen. Mathias Hirsch zeigt, wie ein sensibler Umgang mit Traumatisierung in der Therapie gelingt.

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Inhalt

Vorwort

Einleitung

Zur Geschichte psychoanalytischer Traumakonzepte
Der fru¨he Freud
Das ich-psychologische Traumakonzept
Der Pionier der psychoanalytischen Psychotraumatologie: Sándor Ferenczi

Der Begriff 'Trauma' in der heutigen Psychoanalyse
Akuttraumatisierung im Gegensatz zu chronisch-familiären Traumata
Zerstörung der Symbolisierungsfähigkeit durch familiäre Traumatisierung
Transgenerationale Weitergabe traumatischer Erfahrungen
Dissoziationen

Psychoanalytische Therapie mit traumatisierten Patienten
Phasenverlauf der Therapie traumatisierter Patienten
Das Trauma in der Übertragung

Übertragung und Gegenu¨bertragung in der Traumatherapie
Intersubjektivität
Enactment
Sexualisierung und Liebe

Aktive Psychotherapie mit traumatisierten Patienten
Benennung der Realität – der 'Supervisionsaspekt' der Therapie
Schuldgefu¨hldifferenzierung
Metaphorische Deutungen
Psychodramatisches Mitagieren
Aggression in der Gegenu¨bertragung
Grenzen setzen

Traumatisierte Patienten in der analytischen Gruppenpsychotherapie
Die Gruppe als Container
Triangulierung und Zeugenschaft
Übertragungsspaltung
Kreuzidentifikation von Tätern und Opfern
Kombinierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie

Schlussbemerkung

Literatur


Hirsch, Mathias
Mathias Hirsch ist Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker, affiliiertes Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung und Gruppenanalytiker. Er übt Supervisions- und Seminartätigkeiten in Berlin und Moskau aus. Seine Forschungsschwerpunkte sind sexueller Missbrauch in der Familie, psychoanalytische Traumatologie, Psychoanalyse des Körpers, Psychoanalyse und Kultur sowie Psychoanalyse und Film.

(Stand: Jan. 2020)



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