Buch, Deutsch, Format (B × H): 125 mm x 205 mm
Buch, Deutsch, Format (B × H): 125 mm x 205 mm
Reihe: Analyse der Psyche und Psychotherapie
ISBN: 978-3-8379-3494-6
Verlag: Psychosozial Verlag GbR
Die Psychoanalyse begann als Traumatheorie, entwickelte sich zur Triebpsychologie und kann heute als Beziehungspsychologie verstanden werden, die (traumatisierende) Beziehungserfahrungen als Ursache schwerer psychischer Störungen sieht. Dabei dient die Internalisierung von Gewalterfahrungen eher der Bewältigung lang andauernder 'komplexer' Beziehungstraumata, akute Extremtraumatisierungen haben hingegen Dissoziationen zur Folge. Während eine psychoanalytische Therapie 'komplex' traumatisierter Patient*innen die therapeutische Beziehung ins Zentrum stellt und sich vielfältiger metaphorischer Mittel bedient, erfordern akute Extremtraumatisierungen, die zu Posttraumatic Stress Disorder führen können, ein verhaltensmodifizierendes, auch suggestives Vorgehen. Mathias Hirsch zeigt, wie ein sensibler Umgang mit Traumatisierung in der Therapie gelingt.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Psychologie Psychotherapie / Klinische Psychologie Psychopathologie
- Sozialwissenschaften Psychologie Psychologie / Allgemeines & Theorie Psychologie: Sachbuch, Ratgeber
- Sozialwissenschaften Psychologie Psychologie / Allgemeines & Theorie Psychologische Theorie, Psychoanalyse
- Medizin | Veterinärmedizin Medizin | Public Health | Pharmazie | Zahnmedizin Medizinische Fachgebiete AINS Traumatologie
Weitere Infos & Material
Inhalt
Vorwort
Einleitung
Zur Geschichte psychoanalytischer Traumakonzepte
Der fru¨he Freud
Das ich-psychologische Traumakonzept
Der Pionier der psychoanalytischen Psychotraumatologie: Sándor Ferenczi
Der Begriff 'Trauma' in der heutigen Psychoanalyse
Akuttraumatisierung im Gegensatz zu chronisch-familiären Traumata
Zerstörung der Symbolisierungsfähigkeit durch familiäre Traumatisierung
Transgenerationale Weitergabe traumatischer Erfahrungen
Dissoziationen
Psychoanalytische Therapie mit traumatisierten Patienten
Phasenverlauf der Therapie traumatisierter Patienten
Das Trauma in der Übertragung
Übertragung und Gegenu¨bertragung in der Traumatherapie
Intersubjektivität
Enactment
Sexualisierung und Liebe
Aktive Psychotherapie mit traumatisierten Patienten
Benennung der Realität – der 'Supervisionsaspekt' der Therapie
Schuldgefu¨hldifferenzierung
Metaphorische Deutungen
Psychodramatisches Mitagieren
Aggression in der Gegenu¨bertragung
Grenzen setzen
Traumatisierte Patienten in der analytischen Gruppenpsychotherapie
Die Gruppe als Container
Triangulierung und Zeugenschaft
Übertragungsspaltung
Kreuzidentifikation von Tätern und Opfern
Kombinierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie
Schlussbemerkung
Literatur




