Hirsch | Vom Objekt zum Subjekt | Buch | 978-3-6963-8179-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 80 Seiten, Paperback, Format (B × H): 120 mm x 190 mm, Gewicht: 95 g

Hirsch

Vom Objekt zum Subjekt

Wie eine neue Sprache die Gesellschaft befreit
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-6963-8179-0
Verlag: BoD - Books on Demand

Wie eine neue Sprache die Gesellschaft befreit

Buch, Deutsch, 80 Seiten, Paperback, Format (B × H): 120 mm x 190 mm, Gewicht: 95 g

ISBN: 978-3-6963-8179-0
Verlag: BoD - Books on Demand


In Schulen, Betrieben und Behörden geschieht täglich dasselbe: Menschen werden durch Sprache zu Objekten gemacht - ohne böse Absicht, ohne Bewusstsein, aber mit weitreichenden Folgen. Ein Kind, das gelernt hat, die Hand nicht mehr zu heben. Ein Mitarbeiter, der im Jahresgespräch nickt, obwohl er anderer Meinung ist. Eine Bürgerin, die ein bereits ausgefülltes Formular unterschreibt, ohne gefragt worden zu sein, was sie braucht.
Hartmut Kay Hirsch analysiert den Mechanismus dahinter: Direktive Sprache - Sprache, die anweist, bewertet und kontrolliert, statt zu fragen und zuzuhören - produziert Abhängigkeit, Anpassung und Unmündigkeit. Nicht als Absicht, sondern als strukturelle Konsequenz. Und sie reproduziert sich: von Generation zu Generation, von Institution zu Institution.
Das Buch zeigt, wie eine veränderte Sprache dieses Muster aufbrechen kann - in der Familie, im Klassenzimmer, im Unternehmen, in der Politik. Gestützt auf § 1 SGB VIII, der das Recht auf Selbstbestimmung als verbindliches Recht verankert, auf lernpsychologische Grundlagen und auf eigene jahrzehntelange Praxiserfahrung des Autors, entwickelt das Werk eine klare These: Wer einen Menschen als Subjekt anspricht, verändert nicht nur das Gespräch. Er verändert, was dieser Mensch sich selbst zutraut.
Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und Humanrobotik gewinnt diese These eine neue Dringlichkeit. Maschinen reagieren, führen aus, passen sich an - präziser und ausdauernder als Menschen. Was sie nicht können: zweifeln, urteilen, widersprechen. Genau das verlernen Menschen, wenn die Sprache um sie herum es nicht mehr verlangt. Die Maschine ist nicht die Bedrohung. Sie ist das Spiegelbild ihres Schöpfers.
"Vom Objekt zum Subjekt" ist kein Handbuch und kein Parteiprogramm. Es ist ein essayistisches Sachbuch für alle, die in Schulen, Unternehmen, Behörden oder der Politik Verantwortung tragen - und für alle, die verstehen wollen, warum so viele gut gemeinte Reformen scheitern, bevor der erste Satz gesprochen ist.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Hirsch, Hartmut Kay
Hartmut Kay Hirsch, geboren 1968, studierte Pädagogik mit dem Schwerpunkt Jugend-, Heim- und Kunsterziehung und arbeitete im Großraum Stuttgart als Erziehungsberater, Bewährungshelfer und selbständiger Kommunikationspädagoge. Früh erkannte er, dass nicht pädagogische Methoden, sondern die Sprache des täglichen Umgangs der entscheidende Hebel für Persönlichkeitsentwicklung ist.
Seit 2017 leitet er das KommTheo-Institut für entwicklungsfördernde Kommunikation in Stuttgart. Er ist Begründer der Menschenwürdigen Kommunikation (MWK) und seit 2019 als Verfahrensbeistand und Gutachter in familiengerichtlichen Verfahren tätig - eine Rolle, die ihm tiefen Einblick in Schulen und Institutionen verschaffte und seinen Blick auf das, was Sprache täglich anrichtet, dauerhaft veränderte.
Sein Leitgedanke: Sprache ist das Werkzeug der Haltung - Kommunikation der Ausdruck von Würde.
"Vom Objekt zum Subjekt" ist sein bislang persönlichstes Buch.

Hartmut Kay Hirsch:
Hartmut Kay Hirsch, geboren 1968, studierte Pädagogik mit dem Schwerpunkt Jugend-, Heim- und Kunsterziehung und arbeitete im Großraum Stuttgart als Erziehungsberater, Bewährungshelfer und selbständiger Kommunikationspädagoge. Früh erkannte er, dass nicht pädagogische Methoden, sondern die Sprache des täglichen Umgangs der entscheidende Hebel für Persönlichkeitsentwicklung ist.
Seit 2017 leitet er das KommTheo-Institut für entwicklungsfördernde Kommunikation in Stuttgart. Er ist Begründer der Menschenwürdigen Kommunikation (MWK) und seit 2019 als Verfahrensbeistand und Gutachter in familiengerichtlichen Verfahren tätig - eine Rolle, die ihm tiefen Einblick in Schulen und Institutionen verschaffte und seinen Blick auf das, was Sprache täglich anrichtet, dauerhaft veränderte.
Sein Leitgedanke: Sprache ist das Werkzeug der Haltung - Kommunikation der Ausdruck von Würde.
"Vom Objekt zum Subjekt" ist sein bislang persönlichstes Buch. KommTheo-Institut Stuttgart:
Das KommTheo-Institut für entwicklungsfördernde Kommunikation wurde 2017 von Hartmut Kay Hirsch als gemeinnütziger Träger in Stuttgart gegründet. Es widmet sich der theoretischen Grundlegung und praktischen Vermittlung Menschenwürdiger Kommunikation (MWK) - einem eigenständigen kommunikationspädagogischen Ansatz, der 2018 mit Originaldefinition und sieben elementaren Bausteinen veröffentlicht wurde.
Das Institut arbeitet an der Schnittstelle von Kommunikationstheorie, Erziehungsphilosophie und Rechtspraxis. Zu seinen Schwerpunkten gehören die Begleitung pädagogischer Fachkräfte, die wissenschaftliche Aufarbeitung institutioneller Kommunikationsmuster sowie die Frage, welche Sprache Kinder und Jugendliche brauchen, um sich als Rechtssubjekte - nicht als Schutzobjekte - erleben zu können.
www.kommtheo.de



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