Hobrack | Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt | Buch | 978-3-365-00813-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 240 Seiten, Format (B × H): 133 mm x 207 mm, Gewicht: 334 g

Hobrack

Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt

Anna Seghers-Preis 2025 | Erben | Erbschaften | Schulden erben | Tod der Mutter | Kaufsucht | Fernsehshopping | Familientraumata | Messie-Syndrom
1. Auflage, Originalausgabe 2024
ISBN: 978-3-365-00813-3
Verlag: HarperCollins Hardcover

Anna Seghers-Preis 2025 | Erben | Erbschaften | Schulden erben | Tod der Mutter | Kaufsucht | Fernsehshopping | Familientraumata | Messie-Syndrom

Buch, Deutsch, 240 Seiten, Format (B × H): 133 mm x 207 mm, Gewicht: 334 g

ISBN: 978-3-365-00813-3
Verlag: HarperCollins Hardcover


Als Marlen Hobrack sich daranmacht, den
Nachlass ihrer Mutter zu bewältigen, winkt ihr
kein Einfamilienhäuschen, keine hübsche Altbauwohnung. Sondern ein Berg von Schulden und
Dingen, die am Lebensende einer Arbeiterin bleiben: Steppdecken, Vitaminpräparate, Putzmittel, Fotos. Wie in Chiffren hat sich ihre Mutter in sie
eingeschrieben.

Analytisch und radikal ehrlich legt Marlen Hobrack die Tiefenschichten ihrer Mutter frei – auch in sich selbst – und stellt gesellschaftliche Fragen, die uns alle betreffen: Was verraten die Dinge, die Menschen horten, über das, was sie im Leben wirklich brauchen? Bewältigen Frauen ihre Traumata durch Konsumsucht? Wie schreibt sich das Trauma unserer Eltern durch ein Erbe in uns fort?

Dieses Buch ist ein doppelter Verrat. Ein Verrat an der Ikone der Mutter und an den Ikonen der Konsumgüter, die uns ein Leben lang begleiten –
um uns nach unserem Tod auf gemeinste Weise
bloßzustellen. 

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Hobrack, Marlen
MARLEN HOBRACK, geboren 1986 in Bautzen, studierte Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften und arbeitete zunächst in einer Unternehmensberatung. Seit 2016 schreibt sie hauptberuflich u.a. für der Freitag, Zeit Online, Die Welt und Der Spiegel. In ihren beiden Sachbüchern Klassenbeste und Erbgut verhandelt sie das Leben ihrer Mutter und Fragen nach sozialer Herkunft und Gerechtigkeit. 2023 debütierte sie mit Schrödingers Grrrl als Romanautorin. Für ihre Literaturkritik erhielt sie 2023 den Jörg-Henle-Preis. 2025 wurde sie mit dem Anna-Seghers-Preis für ihre literarische Auseinandersetzung mit Klassismus ausgezeichnet. Marlen Hobrack hat drei Kinder und lebt in Leipzig.



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