Hoffmann | Die Träume, die wir hatten | Buch | 978-3-406-84378-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 272 Seiten, Format (B × H): 139 mm x 217 mm

Hoffmann

Die Träume, die wir hatten

Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-406-84378-5
Verlag: C.H.Beck

Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich

Buch, Deutsch, 272 Seiten, Format (B × H): 139 mm x 217 mm

ISBN: 978-3-406-84378-5
Verlag: C.H.Beck


Christiane Hoffmann über den Verlust persönlicher und politischer Träume

Ende der achtziger Jahre: eine Gruppe von jungen Frauen studiert Russisch. Sie lesen Dostojewski, trinken Wodka und reisen durch die Sowjetunion, die sich gerade auflöst. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, der Hoffnungen und Träume von einem demokratischen Russland und einem friedlichen Europa. Jahrzehnte später nimmt sich eine von ihnen das Leben. Es ist die Woche, in der Russland die Ukraine überfällt.

Auf bewegende Weise verbindet dieses Buch ein persönliches Schicksal mit den weltpolitischen Umbrüchen. Es erzählt vom Unheil, das wir nicht kommen sahen, weil wir es nicht sehen wollten. Von unseren Träumen, die nicht wahr wurden und vielleicht nicht wahr werden konnten. Es fragt, was wir ändern können und was unausweichlich ist. Und es erzählt die Geschichte einer Freundschaft, deren Bedeutung man erst dann ganz erfasst, wenn sie plötzlich fehlt. Christiane Hoffmanns aufwühlendes Buch ist nicht nur feinfühlig beobachtet und glänzend geschrieben, es erzählt zugleich die Geschichte der deutsch-russisch-ukrainischen Beziehungen auf eine Weise, die Raum lässt für Zweifel und Trauer, für Fragen und Ambivalenzen. Damit gibt sie den Debatten die emotionale Tiefe zurück, für die im ersten Schock nach dem russischen Angriff kein Platz mehr war, und schlägt zugleich Brücken über die Gräben, die dieses Thema in die deutsche Gesellschaft eingezogen hat.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Hoffmann, Christiane
Christiane Hoffmann studierte Slawistik, osteuropäische Geschichte und Journalistik in Freiburg, Leningrad und Hamburg. Sie arbeitete fast 20 Jahre für die FAZ und berichtete als Auslandskorrespondentin aus Moskau und Teheran. Anfang 2013 wechselte sie ins Hauptstadtbüro des SPIEGEL und war häufiger Gast in Rundfunk und Fernsehen, bevor sie unter der Ampelkoalition Erste Stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung wurde. Bei C.H.Beck erschien 2022 ihr Bestseller "Alles was wir nicht erinnern".

Christiane Hoffmann studierte Slawistik, osteuropäische Geschichte und Journalistik in Freiburg, Leningrad und Hamburg. Sie arbeitete fast 20 Jahre für die FAZ und berichtete als Auslandskorrespondentin aus Moskau und Teheran. Anfang 2013 wechselte sie ins Hauptstadtbüro des SPIEGEL und war häufiger Gast in Rundfunk und Fernsehen, bevor sie unter der Ampelkoalition Erste Stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung wurde. Bei C.H.Beck erschien 2022 ihr Bestseller "Alles was wir nicht erinnern".



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