Buch, Deutsch, Band 431, 184 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 250 g
Eine Analyse des institutionellen Diskurses der Europäischen Union am Beispiel der Kategorie «Ältere»
Buch, Deutsch, Band 431, 184 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 250 g
ISBN: 978-3-631-59285-4
Verlag: Peter Lang
Angesichts zunehmender sozialer Ausgrenzung in Europa stellt die Autorin die Frage, inwiefern das Leitbild der 'Wissensgesellschaft' – wie häufig behauptet – dieser gesellschaftlichen Tendenz entgegenwirken kann. Ausgehend von postmodernen Differenztheorien spürt sie beispielhaft der diskursiven Etablierung und Positionierung der Diversitätskategorie 'Älterer' im institutionellen EU-Diskurs zur 'Wissensgesellschaft' nach. Die dafür vorgenommene Diskursanalyse zeigt, wie über Problem- und Lösungsnarrationen Identitäts- und normalisierendes Orientierungswissen in Bezug auf 'Ältere' etabliert wird. Die Analyse macht deutlich, dass es dem EU-Diskurs zur 'Wissensgesellschaft' an multiplen Perspektiven mangelt und zudem Anschlüsse an die europäischen Antidiskriminierungs- und Nachhaltigkeitsdiskurse völlig fehlen. Ziel des Buches ist es, gegenüber gesellschaftlichen Leitbilddiskursen wie der 'Wissensgesellschaft' ein stärkeres kritisches Diskursbewusstsein anzuregen, um deren gesellschaftsgestaltenden Bedeutung gerecht zu werden.
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Aus dem Inhalt: Die 'Wissensgesellschaft' zwischen Differenzsetzung und Integrationsanspruch – Wissens- und Gesellschaftsbegriff aus diskurstheoretischer Sicht – Differenztheoretische Ausgangspunkte – Problem- und Lösungsnarrationen – Differenzsetzungsstrategien – Die 'Wissensgesellschaft' als 'empty signifier'.




