Buch, Deutsch, 132 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 416 g
Wie César Ritz die moderne Luxushotellerie erfand und das Reisen für immer veränderte
Buch, Deutsch, 132 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 416 g
ISBN: 978-3-565-26653-1
Verlag: epubli
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war das Reisen selbst für den europäischen Hochadel oft eine unkomfortable und hygienisch bedenkliche Angelegenheit. Die Herbergen der Zeit boten dunkle Zimmer, schlechte Gerüche und eine Gastronomie, die den Namen kaum verdiente. Doch dann betrat ein perfektionistischer Schweizer Bergbauernsohn die Bühne und definierte das Konzept der Gastfreundschaft völlig neu. Sein Name wurde zum Synonym für grenzenlosen Luxus: César Ritz.
Diese opulente historische Biografie taucht ein in die faszinierende Welt der Belle Époque. Der Autor schildert den sagenhaften Aufstieg von Ritz, der gemeinsam mit dem genialen Küchenchef Auguste Escoffier das "Grand Hotel" erfand. Sie lesen von revolutionären Innovationen, die uns heute völlig selbstverständlich erscheinen: das eigene Badezimmer en suite, fließend heißes Wasser, indirekte Beleuchtung, die das Make-up der Damen schmeichelte, und ein Servicepersonal, das so diskret und effizient agierte wie ein unsichtbares Orchester.
Erfahren Sie, wie das Ritz in Paris und das Savoy in London zu den heimlichen Machtzentren der Welt wurden, wo Könige, Industrielle und Hollywood-Stars ein neues, elitäres Lebensgefühl feierten. Dieses Buch ist nicht nur ein spannender Blick in die glanzvolle Geschichte des Reisens, sondern auch die zeitlose Meisterklasse eines Unternehmers, der verstand, dass wahrer Luxus nicht in goldenen Wasserhähnen besteht, sondern in der perfekten psychologischen Antizipation menschlicher Wünsche.




