Horkheimer | Gesammelte Schriften in 19 Bänden | Buch | 978-3-596-27381-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 496 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 190 mm, Gewicht: 486 g

Reihe: Max Horkheimer, Gesammelte Schriften in 19 Bänden (Taschenbuchausgabe)

Horkheimer

Gesammelte Schriften in 19 Bänden

Band 7: Vorträge und Aufzeichnungen 1949-1973
3. Auflage 1985
ISBN: 978-3-596-27381-2
Verlag: S. Fischer Verlag

Band 7: Vorträge und Aufzeichnungen 1949-1973

Buch, Deutsch, 496 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 190 mm, Gewicht: 486 g

Reihe: Max Horkheimer, Gesammelte Schriften in 19 Bänden (Taschenbuchausgabe)

ISBN: 978-3-596-27381-2
Verlag: S. Fischer Verlag


»[...] in allem Erkennen steckt ein kritisches, ins Wirkliche treibendes Moment. Es verschwindet nur, wenn das Erkennen sich zu Rezept und Propaganda verzerrt.« In diesen Sätzen aus Horkheimers Aufsatz ›Zum Begriff der Vernunft‹ (1952) erscheint ein Grundantrieb nicht nur seines eigenen Denkens, sondern der kritischen Theorie, die er begründet hat, insgesamt: das Projekt der Selbstaufklärung der Aufklärung.
Frühzeitig hat Max Horkheimer auf den inneren Zerfall der bürgerlichen Gesellschaft und die Verdüsterung der sie einstmals inspirierenden Ideen: Freiheit, Gerechtigkeit, Wahrheit, Fortschritt, Humanität, mit Begriffen und Analysen reagiert, in denen philosophische und sozialwissenschaftliche Einsichten sich verschränken. Und von diesem Argumentationszusammenhang, der den Zweifel beredt und die Hoffnung schweigsam macht, hat er zeit seines Lebens nicht gelassen.
Band 7 der ›Gesammelten Schriften‹ – der mit Band 8 eine Einheit bildet – vereinigt Aufsätze, Vorträge, Aufzeichnungen und Gespräche zu Fragen der Philosophie, der Ideologie- und Kulturkritik. Sie sind allesamt nach Horkheimers Rückkehr aus der Emigration entstanden: Zeugnisse des Spätwerks, in denen die Erfahrung des Faschismus nachwirkt, aber auch die Aufgabe einer an dieser Erfahrung geschärften Gesellschaftstheorie, »Vernunft in die Welt zu bringen«.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1. Philosophisches, 2. Würdigungen, 3. Gespräche


Horkheimer, Max
Max Horkheimer, geboren 1895 in Zuffenhausen/Stuttgart, wurde 1930 Ordinarius der Sozialphilosophie und Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 1933 emigrierte er und errichtete Zweigstellen des Instituts zunächst in Genf, später in Paris, schließlich an der Columbia-Universität in New York. Nach Frankfurt zurückgekehrt, etablierte Horkheimer im Jahre 1950 das Institut für Sozialforschung neu. 1951 bis 1952 war er Rektor der Frankfurter Universität. Er starb 1973. Seine Gesammelten Werke sind im S. Fischer Verlag erschienen.

Max Horkheimer, geboren 1895 in Zuffenhausen/Stuttgart, wurde 1930 Ordinarius der Sozialphilosophie und Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 1933 emigrierte er und errichtete Zweigstellen des Instituts zunächst in Genf, später in Paris, schließlich an der Columbia-Universität in New York. Nach Frankfurt zurückgekehrt, etablierte Horkheimer im Jahre 1950 das Institut für Sozialforschung neu. 1951 bis 1952 war er Rektor der Frankfurter Universität. Er starb 1973. Seine Gesammelten Werke sind im S. Fischer Verlag erschienen.



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