Buch, Deutsch, Band 28, 190 Seiten, Format (B × H): 158 mm x 235 mm
Verfahren und Ästhetiken einer mehr-als-menschlichen Literatur
Buch, Deutsch, Band 28, 190 Seiten, Format (B × H): 158 mm x 235 mm
Reihe: Beihefte zur Zeitschrift für deutsche Philologie
ISBN: 978-3-503-24403-4
Verlag: Erich Schmidt Verlag
Die Natur galt lange als stummes Gegenüber des Menschen. Doch die Literatur eröffnet einen anderen Blick auf die Dinge: Was geschieht, wenn Wasser, Feuer, Erde und Luft eine Stimme erhalten? Und wie verändert sich umgekehrt die Literatur, wenn die Elemente nicht bloß Kulisse bleiben, sondern selbst erzählen und Welten herstellen können? Im Zeitalter des Anthropozäns stellen sich solche Fragen nach den Ausdrucksformen der mehr-als-menschlichen Welt mit neuer Dringlichkeit.
Der Band „Elementares Sprechen“ untersucht erstmals, wie die deutschsprachige Literatur Wasser, Feuer, Erde und Luft als sprechende und weltbildende Kräfte inszeniert. Die Beiträge führen von der antiken Elementenlehre über Goethe, die Romantik und die Moderne bis in die Gegenwartsliteratur. So entsteht ein faszinierender Dialog zwischen Literaturwissenschaft, Kulturgeschichte und Environmental Humanities.
Zielgruppe
Germanisten; Literaturwissenschaftler, Kulturwissenschaftler; Historiker; Bibliotheken




