Buch, Deutsch, Band 208, 306 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 146 mm x 222 mm, Gewicht: 484 g
Reihe: Edition Politik
Eine methodologische Begriffsstudie
Buch, Deutsch, Band 208, 306 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 146 mm x 222 mm, Gewicht: 484 g
Reihe: Edition Politik
ISBN: 978-3-8376-8101-7
Verlag: Transcript Verlag
1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Obwohl politische Repräsentation im modernen Staat und in der arbeitsteiligen Gesellschaft ebenso allgegenwärtig ist, wie die Klagen über ihr Misslingen, gibt es bisher wenig Klarheit darüber, was eine gelingende Repräsentation überhaupt ausmacht. Mit diesem Buch versuche ich, den methodologischen Werkzeugkasten bereitzustellen, um dieses komplexe Konzept empirisch besser untersuchen zu können.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Politische Repräsentation hat – das wird deutlich – grundverschiedene Dimensionen, die grundverschiedene Funktionen erfüllen können. Diese Erkenntnis erlaubt eine differenziertere Bewertung: Repräsentationsbeziehungen können demnach nicht nur generell ge- oder misslingen, sondern den verschiedenen Erwartungen auch unterschiedlich gut gerecht werden.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Aus analytischer Perspektive hoffe ich, mit meinem Buch dazu beizutragen, die theoretische und empirische Repräsentationsforschung enger zu verzahnen. Aus normativer Perspektive halte ich es angesichts steigender Unzufriedenheit mit der repräsentativen Demokratie zudem für wichtig, die Möglichkeiten und Grenzen repräsentativer Verfahren klarer herauszuarbeiten und Repräsentation nicht an unpassenden Maßstäben zu messen.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mich würde es reizen, die theoretischen Grundlagen der Repräsentation als Idee einer erneuerten und verstärkten Präsenz von etwas Abwesendem aus unterschiedlichen Fachperspektiven zu diskutieren. Und ich würde gerne mit Anwendungsinteressierten darüber sprechen, wie weit die von mir vorgeschlagene Typologie zur Beurteilung von politischen Repräsentationsbeziehungen trägt.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Repräsentation ist vielschichtig, uneindeutig und paradox und dennoch – oder gerade deshalb – analytisch fruchtbar.




