Buch, Deutsch, 172 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 216 mm, Gewicht: 252 g
Ein Plädoyer gegen die Medienoffensive der Bundeswehr
Buch, Deutsch, 172 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 216 mm, Gewicht: 252 g
Reihe: X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
ISBN: 978-3-8376-8262-5
Verlag: Transcript Verlag
1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
In der aktuellen Wehrdebatte dominieren Stimmen aus Militär-, Konflikt- und Kriegsforschung. Kulturwissenschaftliche Perspektiven finden sich indes kaum. Das Buch will helfen, diese Lücke zu schließen. Es geht davon aus, dass Bilder einen entscheidenden Anteil daran haben, was wir unter Wehrhaftigkeit und Verteidigungspolitik verstehen.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Die neue Perspektive entfalte ich als Plädoyer. Ich trete dafür ein, Militärwerbung gesetzlich zu verbieten. Exemplarische Analysen der ästhetischen Dimension der Bundeswehr dienen zur Formulierung meines Votums. Dieses begründe ich gesellschaftspolitisch und im Hinblick darauf, die Funktion einer parlamentarisch kontrollierten Armee zu stärken.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Das Thema ist in militärhistorischen Forschungen keineswegs unbekannt, in öffentlichen Debatten aber unterrepräsentiert. Den Fokus auf Bilder der Bundeswehr zu richten bedeutet daher auch, die erklärte Kriegstüchtigkeit Deutschlands als medial forciertes (Werbe-)Projekt in den Blick zu nehmen.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit allen, die Interesse an einer Wehrdebatte haben, die sich nicht im bloßen Aufzählen von Waffensystemen erschöpft – und vor allem mit jenen, die nicht blind gegenüber Opfern kriegerischer Gewalthandlungen sind.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Es sollte ein demokratisches Gebot sein, Militärwerbung gesetzlich zu verbieten.




