Huizing | Fünf nach Zwölf | Buch | 978-3-568-10034-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 124 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm

Huizing

Fünf nach Zwölf

Braucht die Demokratie Prophetinnen und Propheten?
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-568-10034-4
Verlag: Königshausen & Neumann

Braucht die Demokratie Prophetinnen und Propheten?

Buch, Deutsch, 124 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm

ISBN: 978-3-568-10034-4
Verlag: Königshausen & Neumann


Das Alte Testament ist ein Medienereignis. Drei Medieneliten bemühen sich um den Verkehr zwischen Gott und Welt. Adressaten sind die Königtümer, das Volk Israel, die Menschheit. Als Medieneliten treten auf: die Propheten und Prophetinnen, die Priester und die Weisheitslehrerinnen. Die Propheten agieren durch das Wort, die Priester durch die Weisung und die Weisheitslehrerinnen durch den Rat. Trotz ihrer Unterschiede verfolgen sie dasselbe Ziel: Resonanz zu erzeugen und Orientierung zu geben. Das Essay verfolgt die Karriere der Prophetie in ausgesuchten historischen Konstellationen bis zur Gegenwart und plädiert für ein neues Zusammenspiel oder ein Hybrid der Medieneliten. Braucht die Demokratie die Propheten und Prophetinnen? Ja, zum Beispiel als Energie für eine Handlungsumsteuerung in ökologischen Fragen, aber ergänzt durch die Weisheit, die die Handlungssteuerung durch ihre Offenheit für Kompromisse politisch mehrheitsfähig machen muss.
Ein Exkurs feiert das einzigartige bayerische Derblecken als satirischen Blutdruckmesser für eine vitale Demokratie.

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Weitere Infos & Material


Huizing, Klaas
Klaas Huizing, Niederländer, war bis März 2026 Lehrstuhlinhaber für Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen an der Universität Würzburg. Huizing zählt zu den innovativsten Köpfen im Protestantismus. Er hat über 30 Sachbücher und Romane geschrieben, ist seit 1993 Mitglied im PEN. Das nach dem Roman In Schrebers Garten verfasste Theaterstück hatte im Großen Haus im Mainfranken Theater 2011 Premiere, Wiederaufnahme im Theater Saarbrücken. Für die Inszenierung erhielt das Mainfrankentheater den höchstdotierten Preis der Bayerischen Theatertage 2011.



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