Der Aufbruch damals - die Klerikalisierung heute
Buch, Deutsch, 128 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm, Gewicht: 182 g
ISBN: 978-3-903239-13-5
Verlag: Edition R3
Der Pastoral- und Konzilstheologe Ferdinand Klostermann (1907–1982) hat sich energisch für eine christliche Reform der katholischen Kirche eingesetzt, entsprechend dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils. Dort findet sich der jesuanische Auftrag in einer programmatischen Solidaritätserklärung der Kirche mit allen Menschen guten Willens: „Freude und Hoff-
nung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände.“ (GS1) Somit ist der christliche Glaube ein „Programm stetiger Veränderung“, ein apostolischer Auftrag, zu dem alle getauften Menschen in geschwisterlicher Liebe berufen sind. Das Geheimnis der Menschwerdung Gottes schließt unser Menschlich-Werden im sozialen Zusammenleben im Kleinen wie im Großen mit ein. Jegliche Form von Klerikalismus und Herrschaftsstreben widerspricht der befreienden Botschaft Jesu. Klostermann hingegen forderte Weite und Vielfalt. Dafür will dieses Buch ein Plädoyer sein.
Zielgruppe
Pastoraltheologen, Studierende, kirchlich Tätige




