Buch, Deutsch, Band 9, 312 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm
Reihe: Imaginarien der Kraft
Erzählte Naturgewalten im deutschsprachigen Realismus
Buch, Deutsch, Band 9, 312 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm
Reihe: Imaginarien der Kraft
ISBN: 978-3-68924-104-9
Verlag: De Gruyter
Katastrophendarstellungen in Literatur und Kunst verweisen auf einen Grundwiderspruch: Naturkatastrophen erscheinen einerseits als Herausforderung der symbolischen Ordnung, zugleich sind sie immer schon kulturell gedeutet. Die Dichtung selbst ist an der Entstehung dieser Deutungsmuster beteiligt. Sie kann jedoch nicht nur auf die eigene Deutungsleistung reflektieren, sondern sie auch problematisieren und blockieren. Vor diesem Hintergrund untersucht Laura Isengard die erzählte Naturgewalt in ausgewählten Texten des deutschsprachigen Realismus als krisenhafte ‚Wahrnehmungsstörung‘. Am Beispiel der erzählten Katastrophe wird die Spannung zwischen Realismus und Idealismus sichtbar gemacht.
- Innovative Neubewertung des deutschsprachigen Realismus am Beispiel der erzählten Naturkatastrophe
- Verknüpfung von Literatur-, Kultur- und Wahrnehmungstheorie
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literarische Strömungen & Epochen
- Geisteswissenschaften Kunst Kunstgeschichte
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