Kafka / Kiermeier-Debre | Der Prozess | Buch | 978-3-423-02644-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 310 Seiten, Format (B × H): 116 mm x 170 mm

Kafka / Kiermeier-Debre

Der Prozess

Berlin 1925
Erscheinungsjahr 1998
ISBN: 978-3-423-02644-4
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Berlin 1925

Buch, Deutsch, 310 Seiten, Format (B × H): 116 mm x 170 mm

ISBN: 978-3-423-02644-4
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft


Ein verstörender, eigenartiger, tiefer Text'Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.' - Einer der berühmtesten Sätze der Weltliteratur leitet Kafkas Roman ein. Der verstörende Text verzichtet auf eine stringente Handlung und zieht seine suggestive Kraft aus der Vieldeutigkeit der beklemmend ausweglosen Situation, in die Josef K. gerät: Je mehr er sich wehrt, desto tiefer wird er in ein für ihn völlig undurchsichtiges Spiel hineingezogen.

Nicht nur der fragmentarisch gebliebene Roman, sondern auch die eingefügte Parabel ›Vor dem Gesetz‹, die 1915 separat erschien, gehören unbestritten zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur.

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Kiermeier-Debre, Joseph
Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debre war bis vor kurzem Leiter des Antoniter-/Strigelmuseums und der MEWO Kunsthalle in Memmingen, ist Dozent für Neuere deutsche Literatur an der Universität München und Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen, darunter Autor der Originalausgaben 'Goethes Frauen' (dtv 14025) und Schillers Frauen (dtv 13769) und Herausgeber der Gedichtbände von Eichendorff (dtv 13600), Klabund (dtv 20641) und Schiller (13270).Seit 1997 betreut er als Herausgeber die dtv Bibliothek der Erstausgaben. Dort erschienen bisher 80 Bände.

Kafka, Franz
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Sein Studium der Rechtswissenschaften und Germanistik schloss er 1906 mit dem Dr. jur ab. Er arbeitete bei einer Arbeiter-Unfall-Versicherungsgesellschaft, wurde aber schon 1922 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig pensioniert. Kafka war zeitlebens ein zutiefst verunsicherter Einzelgänger. Er starb am 3. Juni 1924 in einem Sanatorium bei Wien. Sein literarischer Nachlass, den er testamentarisch zur Verbrennung bestimmt hatte, wurde posthum von seinem Freund Max Brod veröffentlicht.



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