48. Band (2007).
Buch, Deutsch, 498 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 675 g
ISBN: 978-3-428-12531-9
Verlag: Duncker & Humblot
Das Literaturwissenschaftliche Jahrbuch wurde 1926 von Günther Müller gegründet. Beabsichtigt war, in dieser Publikation regelmäßig einen Überblick über neue Forschungsvorhaben und -ergebnisse zu bieten. Darüber hinaus enthielt das Jahrbuch auch Primärliteratur. 1939 verboten die Nationalsozialisten das Periodikum. Im Jahre 1960 wurde unter der Ägide des Germanisten Hermann Kunisch eine Neue Folge begründet, die inzwischen auf nunmehr 48 Bände gediehen ist. In der fächerübergreifenden Zeitschrift werden Beiträge zur Germanistik, Anglistik/Amerikanistik und Romanistik auf Deutsch und in den zu den Fächern gehörenden Sprachen publiziert. Außerdem enthält sie einen umfangreichen Besprechungsteil.
Das Literaturwissenschaftliche Jahrbuch ist auf keine Methode festgelegt. Die Herausgeber streben an, auch Beiträge junger Nachwuchswissenschaftler aufzunehmen. Zu den Besonderheiten gehört darüber hinaus, bislang unveröffentlichte literarische Texte zu publizieren.
Autoren/Hrsg.
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Weitere Infos & Material
Inhalt: C. Ackermann, Mediävistik und psychoanalytische Literaturtheorie (mit einer Annäherung an den "Armen Heinrich" Hartmanns von Aue) - M. Przybilski, Körper als Texte? Einige Überlegungen zur gender-Debatte am Beispiel von Wittenwilers "Ring" - D. Scholl, Das Mittelalter zwischen "Recycling" und neuem Wissen: Tristans alte und neue Geschichte - R. Weidle, Formen der Selbstwahrnehmung und die Veränderung der Tragödie: "Titus Andronicus" und "King Lear" - Á. San Miguel, Los "Sucesos" de un dominico contados por un descendiente de judíos conversos - V. Kapp, La rhétorique des rituels politiques et religieux dans "La Cour sainte" de Nicolas Caussin - F. Assaf, Dystopie, désir, discours dans "L'Orphelin infortuné", de Préfontaine - T. Valk, Ästhetische Bildung als politische Propädeutik? Goethes "Unterhaltungen" als kritische Replik auf Schillers "Horen"-Ankündigung - B. Greiner, Der Gedanke der Bildung als Fluchtpunkt der deutschen Klassik. Natur und Theater: Goethes "Wilhelm Meister" - T. Stauder, Zum Wandel der Geschlechterrelationen in der französischen Romantik - M. Reiser, Die Himmelfahrt der morschen Trümmer: Schuld und Heilung im "Geistlichen Jahr" der Droste - P. J. Brenner, "Catholica non leguntur": Die Literatur im Spannungsverhältnis von Kirche und Wirklichkeit im frühen 20. Jahrhundert - K. Graf, Das Jekyll-und-Hyde-Motiv im Spätwerk Thomas Manns. Eine quellenkritische und interpretatorische Untersuchung - K. Müller, Antonin Artauds "Theater der Grausamkeit" und das neuere amerikanische Drama - T. Pittrof, Literarischer Katholizismus als Forschungsaufgabe: Umrisse eines Forschungsprogramms - F. Gugelot / F. Preyat / C. Vanderpelen-Diagre, La croix et la bannière: L'écrivain catholique en francophonie (XVIIe-XXIe siècles): Premier état d'un projet de recherches internationales - Buchbesprechungen - Namen- und Werkregister (von J. Zimmermann)




