Buch, Deutsch, 216 Seiten, Format (B × H): 147 mm x 208 mm, Gewicht: 396 g
Prägende Strukturen und bauliche Zeugnisse in Telgte
Buch, Deutsch, 216 Seiten, Format (B × H): 147 mm x 208 mm, Gewicht: 396 g
Reihe: Verlag für Regionalgeschichte
ISBN: 978-3-7395-1558-8
Verlag: Regionalgeschichte Vlg.
Wie in anderen Orten des Kreises ist auch die Telgter Altstadt das Ergebnis eines jahrhundertelangen Wandels, geprägt von Zufällen und bewusster Gestaltung. Wegen ihrer besonderen Atmosphäre und ihrer Bedeutung für die regionale Identität wird sie heute vielfach als 'gewachsen' und lebenswert wahrgenommen. Der Begriff 'Altstadt' ist jedoch unscharf und von romantisierenden Vorstellungen geprägt. Eine sachliche Auseinandersetzung muss daher historische, soziale und städtebauliche Entwicklungen berücksichtigen. Dieses Buch versucht genau dies. Die Zukunft der Altstadt hängt davon ab, welche Elemente als schützenswert gelten und wie diese sich mit dem Anspruch an Innenstadt als Freizeit- und Einkaufsort und einer Tendenz zur Verdichtung vereinbaren lassen.
https://www.regionalgeschichte.de/detailview?no=1558
https://d-nb.info/1379103150
Zielgruppe
1. Telgter
2. Stadtgeschichtler
3. Stadtplaner
4. Landeshistoriker Westfalen
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Geleitwort • 9
Vorwort • 11
Grundlagen der Untersuchung • 13
I. Einleitung • 15
Fragestellung • 15
Worte bestimmen das Denken • 18
Schillernde Begriffe und deren Bedeutung: Stadt – Innenstadt – Altstadt • 19
Was soll Altstadt sein? • 23
Hat Telgte eine Altstadt? • 25
II. Stadtwerdung und Stadtentwicklung • 33
Grundlagen: Telgter Stadtbaugeschichte im Überblick • 33
Siedlungsgeschichte als Spiegel der Sozial- und Besitzstrukturen • 36
Hausstätten und Anwesen, Grundlagen der Stadtstruktur • 36
Die Stadt und ihre Feldflur • 39
Hausstätten und Grundherren als Zeugen der Stadtwerdung • 43
Bürger waren längst nicht alle – Soziale Vielfalt seit der Stadtgründung • 46
Kotten der domkapitularischen Eigenbehörigen in der Stadt • 51
Stätten der „Erben“/Bauern des Kirchspiels in der Stadt • 53
Ministeriale „Burg“-Sitze/Adelshöfe in der Stadt • 58
Bürgerliche Hausstätten • 65
Steigender bürgerlicher Anteil an der Stadt • 65
Bestandteile der bürgerlichen Anwesen: Haus, Hof und Wirtschaftsgebäude • 67
Baumaterial: Fachwerk, Bruch- und Backstein • 75
Zahl der Hausstätten/Einwohner in der Stadt Telgte • 79
Größe und Gestalt der bürgerlichen Häuser • 81
Wohngebäude als Spiegel der Wirtschaftsgeschichte • 84
Prägendes wirtschaftliches Element der Stadt: Herstellung und Veredelung von Geweben • 84
Bäcker und Brauer • 89
Gasthäuser – nicht nur für Wallfahrer • 91
Nichts ging ohne Arbeitskräfte: Gademe, der größte Baubestand der Stadt • 92
Zäsuren der Stadtentwicklung, Impulse für Strukturveränderung • 99
Bau der Florenzburg (um 1370) • 99
Der Emskanal (1522 bis 1530) • 100
Südliche Stadterweiterung • 105
Brände • 108
Von der Stadt zur Altstadt • 110
Stadtveränderung, Stadterneuerung und Stadtsanierung (1880–1980) • 110
Wachsendes Telgte: Aus der historischen Stadt wird Innenstadt • 125
Regelungen durch Bebauungsplan und Fluchtlinienplan? • 136
Aus Verkehrsgunst wird Verkehrslast • 139
Straßenverbreiterung durch Anlage von Bogengängen • 143
Eine Umgehungstraße schafft Abhilfe • 147
Die Innenstadt wird Sanierungsobjekt • 149
Von der Stadtsanierung zur erhaltenden Stadterneuerung • 156
Aus Innenstadt wird Altstadt • 169
III. Was soll und kann den besonderen Wert der Telgter Altstadt ausmachen? • 175
Altstadt als Erlebnisort und Wohngebiet • 175
Widerstreit zwischen privaten und ö¡entlichen Interessen • 180
Was soll Altstadt sein und werden? • 183
Gibt es Kriterien? • 183
Mögliche Bewertungsmaßstäbe • 186
Handwerker, Bausachverständige und Architekten prägten die Stadt • 186
Bestand, städtebauliche Eingri¡e und Neubauten • 188
Gebäude als Zeugnis der Stadtentwicklung • 190
Abbrüche von Gebäuden in der Altstadt Telgte zwischen 1945 und 2025 • 192
Wovon zeugt die Altstadt, wovon soll sie zeugen? • 196
Wie weit soll Altstadt reichen? • 198
Literatur • 203
Zum Autor • 213




