Kemper | Wer kennt Landolf Ladig? | Buch | 978-3-89771-665-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 100 Seiten, Format (B × H): 110 mm x 180 mm

Kemper

Wer kennt Landolf Ladig?

Die Demaskierung des Björn Höcke
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-89771-665-0
Verlag: Unrast Verlag

Die Demaskierung des Björn Höcke

Buch, Deutsch, 100 Seiten, Format (B × H): 110 mm x 180 mm

ISBN: 978-3-89771-665-0
Verlag: Unrast Verlag


Björn Höcke prägt mit seinem ›Flügel‹ die AfD – und steht politisch so stark da wie nie. Doch seine Karriere wird seit Jahren von dem Verdacht begleitet, dass er der Verfasser der ›Landolf-Ladig‹-Texte ist. 2011 und 2012 erschienen unter diesem Pseudonym drei Beiträge in neonazistischen Zeitschriften aus dem Umfeld von Thorsten Heise. Darin wird der Nationalsozialismus bejaht und die »nationale Systemopposition« zur Vorbereitung einer revolutionären Machtübernahme aufgerufen. 2015 spielte der Verdacht eine zentrale Rolle in einem Amtsenthebungsverfahren gegen Björn Höcke, 2017 bei der Einleitung eines Parteiausschlussverfahrens. Höcke bestritt die Urheberschaft – widerlegte sie jedoch nie. Die Ladig-Frage wurde bereits intensiv untersucht; hier liegt die Analyse erstmals in Buchform vor. In präzisen Gegenüberstellungen verdichtet sich der Verdacht Indiz für Indiz. Spannend und nachvollziehbar fügt sich das Puzzle zu einem in sich stimmigen, argumentativ zwingenden Gesamtbild.

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Weitere Infos & Material


Kemper, Andreas
Andreas Kemper, geboren 1963, ist freischaffender Soziologe und Beirat des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Er machte ab 2009 den Begriff ›Klassismus‹ bekannt und trug zur Selbstorganisierung von Arbeiterkindern gegen Bildungsbenachteiligungen an Hochschulen bei. Kemper gab bereits im Juli 2013 das erste Buch zur AfD heraus und warnte 2014 vor einem faschistischen Flügel (rund um Björn Höcke) der AfD. Die erste Beobachtung von Teilen der AfD durch den Verfassungsschutz ging direkt auf Kempers Analysen zurück. Er analysiert die Sprache der Rechten und antifeministische Narrative als rechte Brückenideologie. In seinem neuen Podcast »Tagebuch des Neoaristokratismus« (andreaskemper.org) dokumentiert Kemper die Re-Politisierung des alten Adels (von Storch, von Thurn & Taxis, von Beverfoerde…) über einen reaktionären Antifeminismus und zugleich die demokratiefeindlichen Tendenzen eines sogenannten ›Rechtslibertarismus‹ von Tech-Milliardären durch Sozialabbau, KI und Privatstädte.



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