Kerkmann / Pretzsch | Weisheitslehren der Antike | Buch | 978-3-95832-461-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 1, 250 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm

Reihe: Weisheit und Weisheitskritik

Kerkmann / Pretzsch

Weisheitslehren der Antike

Philosophische Untersuchungen von Homer bis Augustinus
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-95832-461-9
Verlag: Velbrueck GmbH

Philosophische Untersuchungen von Homer bis Augustinus

Buch, Deutsch, Band 1, 250 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm

Reihe: Weisheit und Weisheitskritik

ISBN: 978-3-95832-461-9
Verlag: Velbrueck GmbH


Die antike Philosophie ist aus dem Streben nach Weisheit hervorgegangen und hat sich über Jahrhunderte hinweg immer wieder neu zu ihrem Sinn und ihrer Möglichkeit verhalten. Der Band zeichnet die Geschichte dieses Weisheitsdenkens von seinen frühen griechischen Gestalten bis zum Ausgang der Antike nach. Der Band eröffnet die neue Buchreihe Weisheit und Weisheitskritik. Philosophische Erkundungen.

Ausgehend von den delphischen Sinnsprüchen und den Lehren der Sieben Weisen untersucht er jene Lebensformen und Orientierungsangebote, in denen Weisheit zunächst als praktische Kunst der Selbst- und Weltdeutung erscheint. Die Vorsokratiker verleihen diesem Erbe neue philosophische Gestalt: Pythagoras verbindet die Suche nach Weisheit mit einer umfassenden Ordnung des Kosmos, während Heraklit die bloße Vielwisserei kritisiert und auf eine tiefere Einsicht in den Logos drängt. Mit Sokrates und Platon wird die Frage nach der Weisheit zum Zentrum philosophischer Selbstverständigung; Weisheit erscheint nun zugleich als Lebensform, Erkenntnisideal und Maßstab einer gelingenden politischen Ordnung.
Einen besonderen Schwerpunkt des Bandes bildet die hellenistische Philosophie. Stoa, Epikureismus und Skepsis entwickeln unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie unter den Bedingungen menschlicher Endlichkeit Orientierung, Freiheit und innere Gelassenheit möglich sind. Die spätere Antike führt diese Tradition fort und überführt sie in neue geistige Konstellationen: Plotin deutet Weisheit als Aufstieg zur Einheit des Seins, Augustinus verbindet die philosophische Suche nach Wahrheit mit der religiösen Frage nach Gott und dem guten Leben. So erschließt der Band die antiken Weisheitslehren als einen vielstimmigen Diskurs, in dem sich die Philosophie über Jahrhunderte hinweg ihres eigenen Anspruchs vergewisserte – und dessen Herausforderungen für das gegenwärtige Nachdenken über Weisheit bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

Kerkmann / Pretzsch Weisheitslehren der Antike jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Pretzsch, Moritz R.
Moritz R. Pretzsch ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel und der Kunsthochschule Kassel. Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen Metaphysik, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie, Religionsphilosophie, Ästhetik und Kulturphilosophie. Er ist Vorstandsmitglied der Internationalen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft e. V. (ILWG).

Kerkmann, Jan
Jan Kerkmann promovierte 2019 in Philosophie mit einer Arbeit zu Heideggers Auseinandersetzung mit der abendländischen Metaphysik; 2023 folgte die Habilitation in Philosophie mit einer Untersuchung zum erkenntnistheoretischen Idealismus. Seitdem ist er als Privatdozent am Philosophischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg tätig.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.